das Kraut Tag vnd Nacht genand/zu Latein ?anet3riL,vnddas mit frrfcher Butter rösten/wie man es mit dem Spinat machet/ o- der mit Schwcinem Schmaltz/vndjme dz vberschlagen vnkerhalb deß Nabelo/doch soll man diesen Vberschlag ein Well auff de ms- ferste theil der Hand liege lassen/ damit man es nit zu heiß vberlege. Ddcr man soll demselben ein gemengtes machen/von ememEp mtt Nußöle/vnd gleicherMaffen vberschlagen.Dderjme dz in schlechtem dünnen Bierzertteiben/odcr mitWasser darinen grüner Äniß gesotten sey/vnd <me davon zwey oder dreymalgar ein wenig einge^ den 'deßAbendo-Vnd wann das nie helffen wolt/dem Kind ein kleine Clystirvon Milch geben/mit einemEyerdottcr vnd einemBrß- Lein Zucker. Dieses wird doch zum wenigsten die Schmerlen deß Jngewerds oder Därmen stillen. Ich hab auch gesehcn/daß man (M klein Stücklein vom Nabel abgeschnitten/vnnd daß allgemach heim Dftn gcdörm hat/darnach zu Pulver gestoffen vnnd ein wenig vnrer drc obcrzehlte Brühe gerhan/wann man solche dem Kind hat wollen eingeben-
Das neun vnd zwantzigffe Capitel.
Je Kinder/welche von Weibern gebohren werden / diev- dawen / vnnd verderbte Magen haben/ oder die vbel ge- 0^2nehm worden sind / in wehrender Zeit ihrer Schwangerring / haben gemeiniglich viel Phlegmatischer Fcuchtigkeitvnnd Schleim bey sich / darumb soll man sie also bald auff eine Seite legen / vnnd dann bald wrdcrumb auff die andere. Dann wann sie lang sollen auffdem Rücken ligen / möchtederzehe Schleim sich auff die Lunge setzen / vnnd das Kind erstccken. Man soll ihnen
auch den Leib stets offenhalten / damit das Blut / das steh innren Därmen gesamter vnnd verhalten hat / weil sie noch in dem Leib gelegen / von ihnen gebracht werden möge ( welches die Weiber dem Bechvergleichen/ vnnd also nennen ) man soll auch