erster Theil. h*
ben zuegebürenderZeitjhre MonatereimAUNg haben/ dj doch den rechten Sängerinnen nie begegnct/so lang als sie säugen /oder doch zum wenigsten vorfunffzehen oder sechszehen Monaten nitl antu* rechnen von jrcr Geburt vnd d?rderkunfft. Ich hab derer gesehen/ die esehe gehabt haben/welche den Kindern keinen andernRahtda- mit geschafft/dann dz sie steügs kranck gewesen sind/vnd zwar es ist dem Kind nichts so schädlich vnd nachtheilig an seinem Leben / als eben dieses.Ich kan es nie gnugsam erzehlen/wz ichVnheils erfahren habe/dz alieshieraußentsprungen ist. Ich hab gesehen manchmal/der allerbesten Säugmütter/die man finden köndte/ eine zeit- tang/aber durch Lieb/Leid/Aorn/re. sind sie soversteller worden/als wann sie nie nichts nutz gewesen waren. Darumb soll man stets ein wachend Aug darauffhaben / dann ein man kan manchen Streich heylen.Nun aber einKind/das gesund auß seinerMutterleib an die Welt kommet/wan es emer solchen Saugmuttervbergebm Wirt/ die mir einem oder dem andern dieser Gebrechen vnndVngekegen- heuen beschleppet ist / wird die Zeit seines Lebens damit ebenmaffig zuthun haben. Dann weil die alleredelsten vnnd besten Theil deß Leibs befeuchcigetvnd genehrrt werden/mit solchem Safft/ der nie zu bessern ist/erfolgt es/ daßalledasVnheik/ soderSaugmutter anhanget/das Kind mit der Milch in sich saufst/ vnnd dessen theil- hafstigwird.
Dasachtvnd zwanzigste Capitel
Was man einem newgebomen Kmdlein t hun solle/ welches sehr hefftig mit dem Grimmen geplagee ist-
jAnn ein Kind grossen Schmerlen vnnd Leibwehe hat/so >bald es zur Welt kommen ist / muß man daran seyn / daß lhmeohne Verzugeahk geschasst werde. Dann es begibt daßvnttrweilenerrres daran stirbt. Manfollabernemmen ' S ü'i das