ijo Hebammen Blrchs

dann einem lebendigen. Der ander Nutzen rst / daß der Wein dir Feuchtigkeiten vnd Schleim zertheilet / der den K andern gemeini­glich im Schlund vnd Kurgel hanget.Der dritte/daß der Geruch des Weins vbersich zum Hirn steiget/ vnnd demselben Krafft grbts vndmacht daß sie sich nit leichtlich hernach truncken trincken/vnnd daß das Hirn / welches also baldcn nach der Geburt den ersten Ge­ruch vorn Wein eingenommen / nie so leichtlich vnterworffen od^? angefochten wird mit der Lpilepli3»dae ist / dem bösen Wehe oder Fraißlein der Kinder/welche Kranckheit oderVergrcht von keiner andern Vrsach dann von Schwachheit des Hrrns entstehet.

Wann dieses also geschehen/vnd die Mutter der Geburt entle­diget ist,'soll man dicNabelschnur wo! zubinden mit cmemFadem/ ttlichma! gedoppelt vnd wol gedrehet/vnd wann zuviel Blut in der Nabel Adern wäre / soll man erns T Heils versiussen lasten / damit nit/wann solches darein gelassen/ eserstocke vndzu Eyker verkehret wer de/vnd also den Nabel verhindert nichkabfallen köntedarauß dann dieses Vnheilentstunde/daß in Mangel fleistiges sauber'SvK rruckncn-mit Wurmmehl von faulem Holtz / oder andern trock­nenden Sachen/das Kind sterben mrM. Die Schnur muß man binden bey zween Fingern vom Bauch/vnnd drey Finger lang las­sen vnterhalb des Gebands / darnach abschneiden / vnnd warm die Schnur dick ist/muß man es noch harter anziehen vnd die Fadem zweymaldarumb wickeln / damit dieAdcrn beheb angezogen wer- den/vnd zween Knöpffvber einander machen.Wann aber dz Kind zu bald vnd vor der rechten Am kommen wäre/darffman dz Band so hart nicht anziehen/ dann man möcht die Nabelschnurgarent- zwey schneiden mit dem Fadem-Wo aber der Nabel sehr dick / voll Wasser vnd Windware/soü man denselbigen/nach dem er einmal gebunden ist/mit dem eusscrstcntheil vber sich heben/ vnnd in ein lei­nen Düchlein einwickeln / darnach vber ein halbe Stunde wrcder ÄUffwickeln / von newem verbinden / vvnd abermals in ein leinen

Tuch