Tuchwickeln/vn dzEnde allezeit vbersich richkcn/vmb derGefahr willen/damik wan viclleichkdie Nabelschnur nit fiarckvn beheb ge­nug zugebunden wäre / sich das Kind nicht etwa verbluten möch­te. Dieses sagich vmb deren willen/welche nicht wiffcn/wie sie da­mit vmbgehen sollen / damit solche / wann sie etwan eplend zu ih­ren Nachbarinnen oder Verwandten zun Kindsnöhten beruf- fen werden/sie dessen Wegweiß vnd Nachrichmng haben mögen.

Etliche Leute geben den Kindern / so bat-sie zur Welt komme» sind/em wen:g Tiriack in Wem zertrieben- Dessen muß aber nicht mehr noch grösser seyn/dann so dick als ein sehr kleine Erbes. Wie- wol man doch dieses nicht gemeiniglich zu thun pflegt.

Das Krad soll man zu»n er-kn baden inWasser vnd Wein/vn- tereinandrr/ ein wenig warm gemacht / darein soll man es abwe­ichen / darnach im das Angesicht / die Keele/die Hand vnnd Arm besti eichen mit Nußole / daß ohne Jewrr außgepreffet wordm

Mch soll man dem Kmd dieeine Hand auffdas Stirnbein le- gen/vnd die andere auffdas Haupt / an dem Drt da das Theil der Hirnfthal Oz corottäle genand/ lst / vnd dasselbe sanffriglich vnd gar sittsg nkdmrückm/ weil es sich in wehrenden Kindsnöhten et­was erlcngethat / doch daß man die Nad.'n oder Suturas an der H'ruschal nie vberemander noch vonemandcr trncke.

Es rfiem heyloß Ding / daß man den Kindern das Haupt also trücktt vnd bindek/daß es lang vnd Spitzig werden muß/vnnd daß man an allen Orten diepariser Kinder an jhren spitzigen Köpffe» erkennen kan.

Nach diesem soll die Amme dem Kind gar säuberlich vnnd ge­linde/mit einem Finger ins Maut vnter die Junge grersten / zuer- forfchen/ob solcheangehefftet sey / vnd dasie solches befindet / solle sie sich mit Nichten vnterstehcn das Band -uzerrerssm / dann dre Nagel an den Fingern sind gifftig/vnd möchten dem Kind ein fres­send Geschwehr als Krebs oder anders im Munde vervrsachen/

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