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oder Monatsreinigung haben / vnnd doch Achneyen von denselbr- gen nemmen vnd gebrauchen. Aber wie bckommets ihnen manch- mal/vnd wie viel ftpnd /rer, die es int chewer bezahlen müssen * Da- rumbmußman denen nik a llczeir willfahren/noch jrewe.fe die beste seyn laffm/wekchedie Clrstiren hassen / jnen dadurch Schadenzu- zufügen/dann all Vnheil würde nachmale denen zugemessen wer- den/vnd sie vmb /ren guten Namen kommen/ welche /nen die Pur­gatiori gegeben haben.

Ich kan das auchnit lobensdaß man/hnen Brühen oder Sup­pen gebe die den Leib öffnen / auch nie Quetschen oder Pflaumen- brühen/odergekochte Qepffel deß morgende nichtern / dann diese Ding bringen Wind vnnd blähen den Leib auff. Viel besser sind Stulzapfflein/von Lümplein öder solchen Zubereitungen/die man von vntcn auffpflegt zunemmen.

Das fünff vnd zwantzigste Capitel.

Don dem zweyten Bad oder Abwaschung der

Kindbekterin in den andern acht Lagen-

As andere Wasser zum Badc oder Säuberung soll man also machen;man soll nemen provintz Rvscn/in einSack- O^Hseitt gekhan/vnd solche sieden in halbWasservnd halb star- rkcmWein/vnd dz gebrauchen die andern achtTage rmKindbette.

wie man mir einem Rind vmbgehen sol/st bald es zur Welrgeboren ist.

Ich hab von vielen Medicis vnnd Achten gehöret/

welche es gleichsam für eine Regel vnd vnfehlbar hielten / daß man einem Kind/so bald ee von seiner Mutter kommen ist/ein klein Löf- fclein voll läutern Wein zukrincken gebe/ sagen dabey dz solches die lebendige Geister deß Kinds erquicke / welches manchmal durch die viele Bewegung vnnd stetige Arbeit in denKindsnöhtender- wassen abgemattet wird / daß es einem Todten gleicher ist/

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