eßammm Buchs
frisch vnd gesund machen/wann man solches so fern brauche/ als es vonnöhtenist r Nemblichvber den andern oderdritten Tag eine. Ich hab Weiber gesehen / welche ihre Wartfrawen/ vnwissend deß Schadens. / derdarauß entstehen möchte!/ ein gemengtes von Senerblattern gegeben haben / die ersten Tage in jhremFrnd- bett.
Darauß dann -hr etliche in dieallergefahrlichste Krankheiten gerahtenseynd/eins Theils Habens auch mit dem Leben bezahlen müssen. Die Natur/ welche die gantze Zeit der neun Monat vber sich so sehr bearbeitet hat/in der Bildung oder Formierung / 93m terhaltung vnd Außkreibung deß Krnds zur Geburt/thut ihr selbst noch nicht genug/sonder meyner sie hab noch nichts gethan / es sey dann dergantze Leib wider gesterM/vnnd in seyn vorigen Standt gesetzt / hatdamalönochgenugzuschaffen / daß sie dasBlurin Mrlch verwandelt / vnd davon dem Kind seyn Vntcrhalrung verschafft. Wann nun einer in wehrender dieser des ganyen Leibs Blödigkeit vnnd VnEmögeri/ durch solche purgierende Artz- neyen die Matery vntersichziehen wolte / würde derfclb der Natur grosse Verhinderungen zu wegen bringen / vnd wirdfast ein Ding scyn/als wann man einen Landsknecht ins Haußlosierenwolt/dre einem solten die Rechnung machen / Dann es ist damals mit jhr noch nicht indem Zustand/daß die Natur alles ordnen vnd zurecht bringenkönde. Darumb follman deßeinnemmensvnnd purgie- rens müssig gehen/vnd allein dahinDedacht sepn/wic man dreDar- medurch Clystiren entladen möge / vnd es also bey diesem Mittel verbleiben lassen/biß daß ein Tag oder fünffzehen/ oder auch drey Wochen fürvber seyen/ dasrst/ wann dieMilchaußgearbmet ist/ vnnd die natürliche Reinigung auffhören. Zch wölke mich nunmehr dahin vermögen Lassen / einer Frawen einige Ptwgationin den Magen emzugcbcn / alldieweil dasselbige noch warete. Es finde sich auch offtmalo so wol junge Döchter als Weiber / welche den Aertztenoder Aporheekern nicht davon sagen/dz sie jhre Blum
oder