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worden war / hakhernachdnrchkemeArHneyMr'tkelhmwegge^ nommcy werden mögen.

Diese Fraw ist nach der Hand wol drey mal Kmdegencsen/. vnd x wr'ewol man die Artzneyen verenderk/vnd andere gebrauchet hgr/ ist doch die Wurtzel vndVrsprung dieses Schadens einen Weg wie r^cn andern geblicbm/vnnd hat viel mehr zu / dann abgcnsmmm. Vnd als sie am letzten schwanger war / hak jhr solches Vnhci! die gantzeSeüe erngenommen/vnd ist ein vnhcplsamKrebs Beschwer darauß entjkanden- Ale sie nun diesen ihren Schaden gelehrten 2vledicisgezeigte/ vnnd sich jhnen in die Curgegeben hatte / vnnd r doch daneben sahe/daß es mit/hr nit besser ward / hat sie sich einem Landfahrer zu Curiren vcrttawet. Als sie diesem vnter die Hand^ gerahren/hat er jr versprochen/er wottejr helffen so bald sie des Km- des würde genesen scyn/inmittelsaberverhleßcr/den Schaden zu-^ vcrhindern/daß derjelb nit vmb sich freffen/noch zu nemmen w§rde8 können. ... .

In dieser Hoffnung hat er zwar die gute Fraw auffgehaston/Lsi'. gleichwol jhr das Gelt bctrügkicher weise abgenommen / vnOHr also vom Bett zum Grab geholffcn / er mag nun sagen was er wolle.Der gut Gesell hat wol gewust / daß so bald nach der Ge­burt die Milch, vbersich steigen vnndden Brüsten Zuflüssen wür­de / sie würde sterben müssen) wiees dann geschehen ist)dieweil der Schade sein höchsten Grad vnd das eusserst erlangt /vnd sie schon albereit bey drey Monaten wenig oder nichts gcschlaffen hatte.^ Die gute ehrliche Fraw ist stets in der Meynung gestanden/alldH Vnglück komme ihr vrsprünglich her von drücken oder quetschen/ dazu das Pflaster oder Mittel/so jhr die Wartfraw gebraucht/ die Vrfach zum ersten geben hafte. Aber ich weiß wol daß der Krebs, von anderen Vrsachen entspringet / als von böftn ftcMdc:? Feuchtigkeiten / aber cr kan auch manchmal wohl vrsacht wcL ^ ^./ durch Quetschung/ale daß der Busem zu hart mgeschnmck / daß man darauffliegk/die Brüste zusammen krücka/ nm-H k 4 $

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