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erster Theil.

Mummen erschweren/nuHlich gebrauchen können /vnd davon ntt ablassen noch solche verändern sollen/biß zu cndlichcrHcylung der­selben (welches dann in kurtzer Zelt erfolgen wird) ist hieher ver­zeichnet.

Nemmee einhalb Pfunde Speck /vnnd last solchen schmeltzen/ Item ein viertel new Wachs/zwo Vntzen flüssig HarH/vnnd auß Diesem alzusammen machet emSalbe/diese streichet ausser« Tuch -u einem Pflaster/wann die Brust schon aklbermoffen ist/ vnd sott haben ein Meissrl/wie man in die Wunden legt/ darauffjhr besag­te Salbestreichen sollet/ vnd daß deß Tages zweymal erfrischen/ oder endern / vnd also eontinuiren biß zu gänzlicher vnnd vollkom- menerHeytung.

Etliche Wartfrawen machen ein gewisse Art von Schildlein/ grob geneher vnnd gehefftee / darein sie thnn ein wenig Baum­wollen / beneben dem Pulver von Salbey / vonPanwffelholtz/ grob Salß vnd Myrten Pulver. Aber denen Weibern welche eine weiche vnnd blöde Lunge haben / vnnd die vielerlei) Flüssen vom- Haupt vnrerworffen / ist es gefährlich dieses zugcbrauchen / die­weil es Diesclbige Theil deß Leibs erhiHigct. Die Brust oder Mummen der Weiber sind der Lungen so nahe/ vnd haben so gros­se Gemeinschafft mit derselben / Daß wo entweder kühlende oder Wende Sachen zu den Brüsten gebrauchet werden / sie solches der Lungen besagter Massen communiciren vnnd mittheilen. Es entstehetdahernoch einanderVnglück / nemblich / weil solches hart rst / so verwundet es dieBrust / welches ein solche Sache ist/deren sehr schwerlich zuhelffen/ wie jich dann mit meinen Au­gen gesehen hab / Daß LS einer ehrlichen jungen Frawen wieder- fahren / welches mirdann noch sehr leyd ist-Dieser hat ihr Kind- bettwartenn dieses vorbeschrieben Mittel gebraucht / welches jhr/ wie ich vorerzehlt / die Brüst wund macht vnnd verletzet/ dieser Schaden ist im Anfang nicht viel grösser gcwest als ein kleine Bone/vnd etwas roht vnnd weil es im Anfang verabsäumet

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