nt Hebammen Buchs

Das zwanzigste Capitel.

Bovdemn Weibem/welche wenig

Geblüt haben-

^VJnen grossen Vnterscheidt müssen diese Weiber hatten / in ^E^jrem Kindbett/belangend dasRegimentdcß Lebcne/von den 0^2obigen/ davon gesagt worden / welchevielvnnd vberflüffig Geblüt haben- Dann sie müssen Speisenniessen / nicht in Grösse oder Menge/sonder von guter löblichen Nahrung / als gutefrische Eyer deß morgens/auß der Schalen / oderin ihren Brühlein/wok -ertrieben/ Item zersto ssene von einem Capaun / oder von Kalb­fleisch/ brühe von Hammelfleisch/ diese drey zusammen genossen nehren trefflich wol/seynd remperirt/vnd machen gut GeblütWie dann auch junge Däublein/Rephüner/ Wachteln/ Lambfletsch/ vnd dergleichen ringdäwigevnd dem Magen anncmlrcheKostEs istvnmüglich/von wenigviel zumachen. Ich bab gesehen/vnd er­fahre ee noch/daß etlicheWeiber sehrwenigBlut verlieren/entwe­der in den Kindsnöhken oder nach denselben. Wann ich nun dieses also befinde/befrag ich mich entweders bey jnen selbsten/oder bey de- nenWeibern/so vmb sie feynd/ob sie vor derIeit/vn ehe sie schwan- gerworden/jre Blumvnd Monakereinigung reichlich gehabt ha­ben oder nicht/dann geben sie mir zur Antwort/ nein / sondern sehr spärlich. Aber nichts desto minder wollen jre Müttern vnd ange­hörigen/so snen beywohnen / welche doch einer andern Natur vnnd Temperaments seynd / es sollen diese Reinigung sich in solcher Mengeerzeigen/gleich wie bey ihnen / daß doch wegen deß grossen Vnterscheids nicht möglich ist.

Vnd ob sie wol nik wisscnwarum/martern sie sie doch mit viele» ^HEieyen/vberreden die Medicos , wann man nicht durch sonder­bare Mittel diesen Fluß der reinigung sürdere / so sey es geschehen

vmb