erster Theil. nr

Knöchel oberhalb der Füffe/doch daß man das Blut nicht vberstch ziehe wann man mit der Hand zu Berg fahret-Man kan auch deß morgens eine Aderaussdem Fuß springen lassen/ vnnd sich berau- chern mitSachen/dic zu Reinigung der Mutter dienen/ vnnd das Blut an sich ziehen / doch daß man zuvor andere Mittel gebraucht habe.Dann wer solches thun wolte/ehe dem die Mutter wrder umb an jrcn rechten Drt vnd Stelle gebracht wordc wäre/ der hatte sich dabey zuförchten/dz er solche nr'kzuwett vntersich bewegte / aber em Lag acht oder zehen/nach dem sie mderkommen/hat es kein sonder­liche Gefahr mehr.

Das Recept wird nran finden im vorhergangenem ersten Tra- rtak-Die Beranchung soll dieIraw deß Tags zwey oder dreymal gebrauchen / vnnd da sich etwas grobes vnnd dickes Geblüts in der Mutter solle verhalten haben/wird es dasselbe sonder allenZweiffel außführen- Den Bauch der Frawen soll man salben mitViolöle/ dieses hilfft auch zur Außfirhrung vnd zur Reinigung.

Warumb sich aberdiß grobe dicke Blut in derMutter aufhält/ daß es ntt magforrkomen/ist diß dieVrsach.Bey welche Weibern dz Blut vhne oz dicke ist/begibt sichs/daß/wann sie nach der Hand schwanger werden/daffclbige Geblüt noch dicker wird/dann die na- türlicheWarme vermehrt vn doppelt sich allda/wegen der empfan­genen Frucht oderKrndes-Da nun das Blut neun garcherMonak aufgehalten wirk/wirk es von dcrWärme vnd langerZeit/noch viel dicker/dermaffen/dz es/wann die Zeit derGeburk vorhanden ist/nik außfiieffen vnd sich entladen kan.Darumb sott man dazumal helft fcn/durch alle oberzehlte vnd beschriebeneMittel/da dann insonder­heit gut seynd dieDampffung oderBahungen/die dieEygenschast zuerweichen haben den Änrernleib vnd die Theil vmb die Scham/nach verrichter Fumigation oder Beraucherung-