keine andere Verhinderung zur Geburt erscheinet / dann das solches nicht fort will/istes nicht fast rahksam / daß ein Amme / das- ftlbige Balglcin Zuzerreiffen / vnd den Anbruch znmachm begere/ auß vielen Vrsachen. Deren eine ist / daß man sich dabey zubesor- gen hat / ee möchte sich ein Stück von der Nabelschnur dahin ge- thanhaben / öderem Hand/Fuß/oderanderTheildesKinds/fo dadurch verletzet werden könte.Vrcl besser ist es/daß man die Fraw vber lawlichWasscr halre/damit solches ferner angezogen vnnd erweichet werde/ da man sich auch salben / so erweichen vnnd zerrhei- len/gebrauchen kan / auffdaß / wann sich die Mutter in den Wehen gebraucht vnnd jhro hilffet/ das Kind wir dem Haupt oder anderem Theil deß Leibcs/weil es fort begerct/ das oberzehlte Balglein nötige vnd rrücke / dadurch es dan soviel desto leichter zu öffnen seyn wird. Man findeteeliche/welchc den Weibern / welchen lang vor jhrem Nrderkommen die Wasser angebrochen sind/ sehrangfi vnd bang machcn/m dem sie sagen/ das Kind sey deßwegen in grosser Gefahr/ vnnd daß solches gantz rrucken verbleiben würde. Ich aber hab gesehen/wie oben angezeigt / daß solches wol zwolffTage vor der Geburt angebrochen/ denen wenig vbrig blieben / den Paß vnd Gang der Natur damit zubefeuchkrgm/ vnd haben doch solche Fürsorg vnnd Vorsichtigkeit bey der Natur befunden / daß man gesehen hat / wie sich dieselbe nicht aller Gelegenheit durchauß be- raubr/vnd zurNohl hernach hatte Mangel leiden müssen. Dann wann schon mir ein kleiner Kindswehen kam/ erzeigte sich auch dabey ein wenig Feuchtigkeit oder Gewässers zur Hükffe / vnd wann man dafür hielte/ es wäre desselben nicht genug / kan man hierüber feuchtender vnnd erweichender Mittel gebrauchen / vnter welchen der frischen Butter auch m vorhergehenden offl Meldung geschehen. Aber Eie willich alle Weiber gcöettcn vnd ermähnet haben welchen die Wasser besagter Massen angebrochen / es sey zur natürlicher Geburt/oder sey eine Erledigung vnd Aufführung / die herkommet von der Mutter Wassersucht / davon auch gesagt
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