8o Hebammen Buchs
ohnewunderbarlicheZerknüschlnig vnnd Verlesung deß amen Kindes würde geschehen kömre/darumb wann es sich einWeilalso erzeigt hat/soll man hiemt lang Verzug machen / son&mt bald die Füß suchen/vnd solchczum Außgang leiten/vnd nach dem man dz KmdwiderumbrechtgclegtvttdarrffguttnWeggebracht/demscl- den wann sich die Wehen crzcrgen/forchelffen/
Die achte Weist.
Diese begibt sich / wann sich der Nabctvor dem Haupt erzeigt/ das nun geschieht / wann die Weiber sehr viel Gewässer bey sich haben/welches sich herfür thut vor das Haupt des Kindes / wann sie bald wollen anbrechen / da dann dasHaupt/ welches denselben Stell oder-Ort noch nichtgar eingenommen hat / im Anfang ct- waeleeresPlatzeslastet/dahm darnach die Nabelschnur glitschet/ vnnd also dem Haupt deß Kindes zuvor kommet. In diesem Fall soll man eine Fraw nicht auffrccht stehen tasten / noch auffein Stuel sitzende / vmb der Vrsachen Willen/welche ich wcülcuff- tig aussgcführet vnd erörtert habe/im erstenCapitcl/ale ich von den vnrechkcn Einstellungen des Kinds zur Geburt geredet habe / sonder man sollesie wol lasten nidrig licgen/zu dem Ende / daß sich die Nabelschnur wider zurück hindcr das Hauptlein begebe /vnd demnach es zu seinem r echten Lager bringen / wolte aber der Nabel nicht dahinden blerben / sonder wider herfürglüschen / da soll man ein Strang Baumwollen Garn zerschneiden / vnnd das mit den Fingern an diesem Ort oder Setten/da der Nabel fürgchek / legen/ gleich wie man ein leinen Lümplein an dem Boden eines §a stes gebraucht/solchen damit zustepffen/damitderWem nicht außkauffe so lang biß des Kindes Haupt vorgesungen sey vnd Platz bekommen hab.Dereusstrster^herl oder Ende mag wohl angebunden werden an den Oberschenckcl mit einem Schnürten / damit man I wann man will /, solches an sich ziehen könne / dann wann man solches nicht thut / so wird die Nabelschnur alle mal fürgchcn so offt ein Wehen kommet. Soll man die Fraw in dem Lager stetige