erster Ehetl. 79

Hen folle/welches sich am ersten thun lasse vnd leichter sey / bey dem Haupt/oder bcy den Küssen dem Kind zu helffen/ dabey man sich dann verhalten vnd verfahren soll / wie hiebevorn weitleuffkig an- gezeigt worden ist.

Die sechste weift.

Fürs sechste kommen ctwan die Kinder mitden Füssen forn an.. Wann dieses sich gleich im Anfang begibt / daß sich ein Füßlein Herfür thut / dazumal / wann die Geburtswehen noch im Anfang vnd die Arbeit erstangehet/also dz die Wehen noch starek sind/raht ich das ander Füßlein auch zu suchen vnd beyde mit dem Schmer- tzen der Geburt an sich zuziehen. Waren aber keine Wehen da oder ja gar gering / wolt ich lieber das eine Füßlein auch wider hi­nein in den Leib thun/die Fraw zudecken/ wol «ehrende vnnd kraff- tcnde Ding geben/vnd nach etwas verflossener Zeit / die oberzehlte Clystir beybringen/vnd als dann das Kind an mich ziehen / wann Kindswehen vnd Hülffsich erzeigte / welche durch besagte Clystir erwecket werden.

Man kan jhr auch ein wenig Zimmetwafferjngeben / oder son- sten krasstigeWasser/als Claret/wann es dieNohterheischet/ daß man etwas solches oder dergleichen reichen muß.

Die siebende weift.

Diese begibt sich / wann das Kind mit dem Arß oder Hindern foran kompt/vnd in derGcburt stehet/nach dem es sich schon allbe­reit erzeigt zuvorn/mitvielen warenden Schmerlen.

Dann dieWeiber / bey welch« die Kinderauffdiese Weise zur Geburt nahen/fehlet sichö nicht/ daß sie gar sollen ohne Schmer- tzen oder Wehen seyn.Da muß man nicht zulassen / das es sich zu hart setze in die Beine / dann es wüsten fonsten nohiwendigdoppet kommen/welchesnichtohnegroffeQualderMutter/ auch nicht

ohne.