jS ' Hebammen Buchs
magan sich^uziehen/soll man acht nemmen/dz nikvielLuffedabey komme/anderst es möchte auffgefchwettenSann ein stglichLheil des Kindes/dz sich anTag thut gefchwrllet gar leichtlich.Sa mu ß man zerlassen Butter zur stelle Haben / ein wenig warmer als taw/ vnd dem Kind damit die Hand vnnd Arm sittig falben / vnd selche sanfftiglich zu rück vnd wrder hinein rrückenDiesem nach du Füsse deß Kinds suchen/welche so gar wcitdavon nit seyn können/daü das Kmd ist gemeiner Ordnung vnd Laufnach / ineineGebundi- gcn/es sey dann dz ee aufdcrWcifen eine komme/die an den r e sten -Orten beschrieben worden sind - vnd sotchegemachsam an sich zre- . hen/zu der Zeit wann die Wehen dasind / da überfeine vorhanden waren/vnd dieFüffe des Kindes zwarnit weit vom An ßgang/aber doch noch nitauffderWelt/ da kan man dreClisticr welche hiebe- vorn beschrieben/vndLarmjnucl ttergenant werden nütz
lich gebrauchen/damit der Paß oder Gang dadurch geöffnet / pnd leichter gemacht vnd dz die Fraw im Leib offen werde / darin wann der Paß vnd Gang nik genugsam weit ist / nimbt es grosse Mühe vnd Arbeit/daß der Oberleib/vnd insonderheit der Kopff am letzten herauß komme.Aberich kan es bey mirnichtrahtsam befinden/dast mansieauffhebe.
Die fünfste Weist.
IstwanndasKindbeydeHandleinzumerstenanTaggibt. Damußmanebenmassig/wieindemnechsterzehlrcnFall proce- 6>ren, nemblich mit kaltem Wasser solche befeuchten / ob es dadurch dieselben wider an sich ziehen wölke/oder abcrauffVcrblei- bungdessen/dkese mitButter/vorgesagker Massen / schmieren vnd widerumb in den Leib thun. Ehe aber man sich dessen vnrerste- het / die Fraw der Gestalt lagern / daß sie mitdem Haupt nidrig mit den Füssen vnd ^chenckeln aber sehr hoch liege. Wann dieses also geschicht/kan siehe wol schicken/daß sich die Hände vnd Arms wider hinein thun/von ihnen selbst./ darauff man dann hernach se-