ebammen Buchs

Folget dieBeschrabtmg der nechmdm Salben/ Pom«

Maden genanr/deren sich die Weiber gebrauchen/welche Sorg habcn/daß sich jhr Barrch verstelle.

Etliche machen die also/daß sie Speck /liessen lassen/ vnnd den­selben wo! waschen mit Roscnwaffer/vnd diß istfastguk.

Andere machensaußMarck / vonHammelsfüffenaußgezo- gen / daß Netzlein von einer jungen Geiß/feistc von einem fetten Huhn / Item von einer Ganß / Schleim vom innern Kern deß Leinsamenö/mucilaZo genant / Pappeln / dem Kraut Atthca oder Eibisch / vnnd Mertzen Violen /welches auch nicht zuver- werffen.

DieWeiberinNiderlanden/brauchen nichts dann LilienLele/ vnkerhalten damit den Bauch sehr fein vnnd beguemlrch daß der- selb nicht jnfellt noch verstellet wird.

Ein Theil nemmen allein frische Butter / waschen die sehr wol mit Rosenwaffer/diß ist dasgermgstevnker allen / danndieersten Gattung scyndviel besser.

ArtzneyenvordieWeiber/rvelcheJelt/hresschweren

Leibs dem Krampffschr geneigt seynd/wie diesem Gebrechen zuhelffm.

Ein Theil Weiber scynd die ganße Zeit ihres schweren Leibs vber häfftig gcplaget mit den: Krampff. Welcher Gebrechen wiewol ernicht gering ist/hab ich doch gcfthen/daß demselben nicht allein zum Theil durch Erleichterung / sondern gantz vnnd voll- komlich abgeholffen worden. Dieses Vbel kommet sie gemein- lich andeß Nachte/odcraber desMorgens/wann sie beginnen auß demBettauffzustehen/vndgreifft arn allermeisten daß dickTheil deß Schcnckels oder Waden an/vnnd vnkenher die Fußsolen.Ich