dctüntiiu jiatis ober Membrane , wie ich gesagt habt / in der Menge vndgröjse/wie solches die Natur dahin ordnet/dahcr kom- metes/dastetliche/so sehr blutreich vnd sanguinisch sind / in kurtzer Zeit sehr dick werden / bey anderen die so blutreich nicht seyn/ nim- metes langer Zeit ehe ihnen der Leib so groß wird. Also begibt sich drcse Dickung oder Schwängerung / so wol einfen als des anderen Theils.
Wann die Weiber anfangen mit solchen verhinderlichen Dingen belästigt zu werdm/nemmen sie zu'/ vnnd werden gchlmg dick/ vnd scheinen viel dicker in einem Monat / als / wann sie mit einem Kind schwanger gierigen / in dreyer;: haben auch eben dieselben ge- lusten/die sich beydiesen befinden/so recht vnd warhafftig schwanger sind.Aber sehne sind im Anfang/wann sie anheben/röhter/auß dieser Vrsachen/weil die natürliche Warme / so sich durch diese Röhre erzeigt / nicht inwendig hinein der Mutter zugezogen / sonder durch den garrtzerr Leib zcrstrewet vnd außgetheilet wrrd./ deren dieNarur sonsten inwendig zu der Bildung deß Kindes von- nöhren.
Welcher Gestalt man denen Weibern/ so sich die Jett
ihres schweren Leibs vber/deßfells von einem iungen Hündtem zllgLbranchen pffcgen/solchesrecht bereiten solle-
Man soll nemmen das Fell/so Französisch La peaud’ocrag. ne genandt wird/vnd ein Fellvon einem iungen Hündtem ist/wie solches die Krämer styl haben / vnnd solches drey Tag weichen in süffen Mandelöle/darnach wann es ein wenigaußgetruckee / solches auffdie leinine Windel oder Tuch legen/ vnd wann es ein wenig trucken worden ist/foll man sich salben mit einer der Pomaden die hernach folgen/w^lche ich beschrieben hab / daß schwangere Werber den Bauch damit schmieren sollen-
Folget