62 Hebammen Buchs

ches wann es auffgcrfisen wüDk / findet sich in der Mitte etwas Bluts/drck/etlrcher Mafien gestaltet / wie sin voemcm Vo- gel/wekches memem Bedüncken nach o^s ist/ das hüD an fich hal- ten/vnnd dem erwasBewegunggtbt.Vnddiß istdas Ding /wel­ches wann es lang im Leib getragen wird / inemeVcrsamlrmg/ Mondenkalb oder glnandt/vcrkehreL wird / vnnd wann es

wachste odcrzunimmee / Ui\tfa es sich an die Seiten oder Wände der Mutter/aLle» dmgs wie der Eppich thut /. der an einer Mawrerr hinauff wachs c vitD sieh .fs-chu Darauf wirbMfoUty ctwaswie ein groß stück Kleisch/davon sich die 2A il er offr so groß m dick be­finden/daß einer deres fkfyctfnitymn solee /sie hatte 2 . Kinder inr Bauch. Wann nun dresco Gcwach stdrlfe Grojst erreichet t wie gcsagt/nimmetcs mi Dülhcvnd Albcrksich L.Hlbcn !cdrgzl?ma- chen. So kommet nun dre leere vnnütze Schwängerung / vnnd falsche Empfangnuß solcher Gestalt / vnnd auß denen Ärsachen wie ich solches erstlichm angezeigt habe; vnd also rnrstchetauch dre- fes/davon wir setzo reden. Dann von Anfang ist eine MoJa, oder (alfogenant/)Mohnkalb/nich-s anders / dann ein öde/ leere Em- pfangnust darin kern Kind ist/so oben beschmben.

Ich hab gesehen / daß solche Vngeburken zu vnkcrschredlich m Zeiten find auß gcstoffen worden. Wann fic kommen innerhalb vier oder fünff Monattn/ pflegt man sie znnennen/ leere oder öde Empfangnufien / zu Latein falsa germina. Wann sie aber vber diese Zeit auffgehalken werden / nennet mau solche / Moias das ist/es werden fleifchlichtc harte Gewachst vnd Sanrblung da- rauß / die man ins gemein Möndenkalber nennet. Diß geschicht wann sich das Geblüt klumpet vnd Häuftet/ darauß der Kuchen wird/welches sich anhanget an den innersten Theil oder Grund der Mutter/ daß man dann hernach die Nachgeburt Heister / vnnd ist seynVerrichtung/daß eögk'ich wicem Schwämme an sich nem- me daß zuflicffend Blut / vnnd dasselbe auffbchalte zur Nahrung deßKindes. Dieses wachßtvnd wird hart/vnndzusammen gepa­ßt