vnnd andern Mitteln. Aber da es sich zum ersten ma! mer- cken lassen vnnd zum Außgang ergehen / hatte es viel leichter geschehen können. Dann es verhalt sich in der Mutter / vnnd ntmb nach bestimbter Zeit gemeinlich mehr ab dann zu/ vnnd nach dem mans also Langgctragen/begibk es sich offt/daßes mit Stuckern offtmals nacheinander fortgchet/gantz verfaulet/ mit vielem vorhergangenem Geblüt/welches ossk zween oder drey / jaauch wol acht Tage zuvor anbricht/in welcher Zeit sich mit stressend erzeigt ein rot Waffer/welchcs eingeschlossen ist in ein Hamkein/ vnd .nichts anders istdamrein Mollkichte Feuchtigkeit von bösem stin- ckenden Geruch.
Diese Weiber/so mit diesem Gebrechen bchasstekgewesen / haben hernach größlichvonnöhten / daß sie wol purgieret werden/ durch solche Mittel / diegeschickct sind die Mutter zu reinigen/ dann die Faule verletzet vnnd stecket offtmals die Mutter an / da- rauß böse Beschwer entstehen könrzen-
Allhie darff nran nicht gedcnckcn / daß sich solche leere Em- pfangnussenverwand!en/vnd in Mondenkalber / Mola gemrndt/ verwechselt werden / dann diß ist gar ein andere Are / davon icfsin nachgehenden handeln will. Diese öde vnnd teeren Empfang- nüssen/ davon wirhrereden / seyndzweycrley / diccineiftwann dreeusserste Haut (-Irorion genandt / die bey etlichen Dickerist dann bey andern/ voll rohkes Wassers ist / darein das jenige/so die Natur angenommen vnd behalten hat/ein Kind darauß zuformie- ren / verkehret wird / vnnd es findet sich allda bißweilen etwaswie kleine Aederlein odcr Netzfadem / die doch nichts anders sind / dann Fasemen vnnd Aederlein von der Haut Lttorion,vnd seynd zu nichts nutz. Die andere Gattung ist / da diese Haut Ciiot ion nach dem sie gebildet oder formieret ist / hengek sie sich fest an den Grund der Mutter an / da dann die Natur das dicke Geblüt inwendig hienein trcibet/vnd die Statte damit erfüllet / dz es manchmalgrösser wird dann ein Faust / bißweilen auch wie zwo/wel-
H iij chcs