6o Hebammen ^uchs
nicht auffhallen vnnd weites eins Theils denBrüsten Zugeschicket wirt/vn anders Therlsvnrem ist / wirk es zu rück gewiesen/davon dieBalglein/ Häute oder Membranen desto drckcr vnd stärcker werden. Dieses macht sich also innerhalb zweyer oder dreyer Monaten / oder zum lengsten in dritthalben / dann diß ist der ordentliche vermin vnnd bestimme Zeit / nach welchem die Natur nachlasset / vnnd nichts mehraußrichtennoch daß angefangen Werck außmachen kan. Ich weiß zwar wohl / daß jhrer etliche dergleichen Empfangnussen kenger bey sich getragen haben/ aber ich Habs auß der Erfahrung sag ich / daß / ob sie wohkdicse Zeit/ wie gesagt / vberschritten / doch die Natur schon lang zuvor habeaussgehöret an demsMgen Werck zu Arbeiten / weil sich die von zwey oder drithalbcn Monaten grösser befinden / als die vonfünffen / welches auch diejenigen verhindert die sonsten zur bestimöten Zeit kommen. Dann wann sie mcynen sie gehen mir- einem Kind schwanger / Huten sie sich vor aller schweren Vbung/ tragen Sachen am Leib/dieKrafft haben sollen/ die Iruchran sich zuhalten/nach diesem / wann sichetwas Geblüts an ihnen creyg- net/nemmen sie auß Forchk / daßihnen nicht zuviel / mit Verlust derFruchtentgehe/ihreZufluchkzum Bette / vnnd legen sich zu Ruhe/bilden ihnen ein / weil schon so lange Zeit fürvberscy } fit müssen durch etwas/ es sey was es wolle / hasstig verletzt worden seyn / suchen Verwegen Raht / vnnd wann einer ihren Reden nach vrrheilcn / vnnd darauffgehen wolle/ solle einer wohl ehe rahten wie solche an sich zuhalten / als außzutreiben. Ich hab gesehen daß sie es also gemacht haben / vnnd wol fünffoder scchst- halben Monat getragen / nach der Handk als sich das Gcblüt bey ihnen ereygnete/haben sie solches vbergangcn/ vnd dannenhero alle vermin vnnd Zeik/da sie solches gefühlet sollen haben / vbcr- schritten. Da haben sie sich dann bekümmere vnnd gequellt / hat- ^ tens gern ab vnnd außgeerieben / aber es hak nicht so leichtlich seyn können / ob sie wol viel darzu thaten J mit starcken Ckrstircn/
vnd