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Das vicrdle Capitel.

Auß was Vrsachen etliche Weiber mehr genetzt seyn/

falsche odr leere Ewpfagnussen / falsum ginnen genandt/ als Kinder znmrgm/vnd wie diejenigen soVersamblungen kragen Von den andern,so mit Kinder schwanger gehen/zn vnmscheiden seyen.

^H^-An stndekm'cr Weiber / welche nichts tragen dann teere Besiehe O^F^Empfangnuffen / darinnen kein lebendige Frucht oder

ist / vnd sind doch nichts destowemger / nicht gantz gur? vndgar vnttrchtig Kmderzutragen vnd gebährm/ wann sie eom gieren vnd hrnweg nemmen die Vrsachen / davon solch Vbel her-- r ührck/wrc ich etlich mal gesehen hab daß es geschehen ist / auch bey solchen die da sagten daß sie derselben vergeblichen Empfangnus- se.; wo! ein Dutzek nacheinander getragen hatten/vnd doch hernach ferne vnd hüpsche Kinder zur Welt bracht / vnnd als sie nach der Hand viel Mt verstreichen lassen/in deren sich nicht purgiert noch zur Ädcrgelassen / sey es wider mit ihnen auff den vorigen Strich gelangt / so bald sie aber widerumb gute Ordnung gehalten vnnd M ttel gcbrauchk/hab es sich auch wider mit ihnen gebessert / vnnd seyen erncs Kinds schwanger worden. Ich hab so vielvermerckk vnd wahrgenommen/daß solche Weiber voll verbrenter Feuchtig­keiten seyen/vrmd haben dick verbrenk Geblüt / auß welchem/nach dem der Saarnen bereitet wird/verleurt derselb allein die Farb/vnd mehr ferttrEygenschafften/diese/wann sie nun in der Empfangnuß mit einander vcrcinrgtt werden / thm die Mutter ihr Ampk vnnd Gebär / beschleußt sich fest/ daß kein Lufft oder ander Verhinde-- runghinein kommen kau / daß eufferste Hauklem EKoriorige- nandt/büdet sich/vnd wird auß garzu dickem Blut bereittt/iedoch halt sich die Natur da auff/vnnd bleibt daselbst verharrend/weil sie nicht findet darmn verschlossen vnd auff behalten was nohtwendig ist zur Bildung eines Kindes / das Monatliche Geblüt lest sich

H if nicht