erster Theil.

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Curiren / wann vielleicht die Kmdbetterin durch obbeschriebene Werber mit denselben beschwerst vnd angesteckt worden waren.

Das dritte Capitel.

Durch wasWegvttdMittelerkatttmög wer- den/ob ein Weib schwanger sey/ odernichk-

i -^sanglich soll man sich wol erkündigen/wie lang es sey / daß S eine Fraw jhre Jett oder Monatsrernigung nicht gehabt ha- ^'be/vnnd ob dieselbe / als siejhrzum letzten malgcflosten/von Meng vnnd Farben gleicher Masten beschaffen gewesen/ wie son- sten zur anderen Jett/weil solche offtermaln durch allerhand Ver­hinderungen aufgehalten vnd gefiopffer werden mögen/als durch Verstopffung der Aedcrler'n / dieselbigen / wie auch ihre Adern/ wann sie sich bcschiiessen/,die Monaten nemmen absowolander Grösse als an der Farb-Bey anderen bleiben die Monat auß / von Schrccken/Iorn/odcr Trawrigkeit/Hie rstvonnöhttn daß solches durch Nach frag erkundigt werde / vnnd in solchem Fall erscheinet gar kein Anzeigung derSchwangcrung/Also daß sich die Werber nicht wohl auff befinden ohne einige Vrsach oder schembarliche Vagesundheik. Man muß auch wissen ob sie der LustvndAppe- tik zu denen Speisen/deren sie die vorige Zeit jhres Lebens gewöh­net gcwest/vnd die gern geffcn verlohrcn haben/oder nicht. Wann sie nach frem bder ncwer Kost verlangt / warm sie sich sehr breit vnd flach vmö den Bauch befinden/ist daß ein Anzeigung / vnndge- schichkgcmemlich nach zweyen oder drithalben Monaten/ dabey sie dann bedünckt/die Kleider wollen jhnen von den Hüfften fallen vnd nichts destoweniger bedüncket sie auch / daß alles was jnen den Leib berühret jhnen Schaden zufügen werde / insonderheit wann sie gessen haben / ee sey so wenig als es wolle. Item wann sie das Hertz klagen/vnd sich daselbst herumb vbel bestnden/dcßMorgens

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