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Äußgang dermal eins bringen/wie es geschicht/ wann es recht zu^ geher/vnd alle Ding wol stehen / ich möchte meines Theils wün­schen/daß solche Weiber mehr mir der That Wehemutter / Heb­ammen vnd weise Frawen waren dann mit dem Namen. Ich will nichtzweiffeln / daß man nicht auch feine erfahrne / geschickee/be- schcidcne Ammen finden sotte/aber diese seynd sehr dünne gesahck vnd in viel geringerer Anzahl als die anderen. Dißist abercinguk Mittel sie zu vnterscheiden / einer jeden Frawen bey deren die Got­tes Forcht wohnet / wird neben derselben ihre Ehre viel lieber seyn/ als der Gewinn vnd eygen Nutze/wird auch nicht begeren / eine zu verschupffen/vnd der andern nachzulauffen / wie die jenigen thun die stetige jhre Häuser voll Magdlein vnd Weiber haben/die keine Männer haben / die sonderbare Bresten vnnd Geschaffte habcn/so jhn anliegen. Ich weiß nicht wo ehrliche fürnemme Matronen die für andern Ansehnliches Standes find / ihre Augen hmthun daß fiejhnen keine Beschwerung machen / vnd nicht bester in acht/ nemmen/dz fiejhnen nicht etwan diePockelen möchten ine Hauß bringen.Ich weiß wol dz bey denen so da niederkommen vndKinds geliegen nohtwendiglich Lenk seyn müssen / die jhnenbehülfflich seyn/aber fie sotten eygentlich wrstcn/wiedie beschaffen waren / die solchen Leuten dienen sollen. Man find ledige Dirnen/welche fünff oder sechs mal in solchen Hausem niderkommen seynd. Einesol- che ist des Namens nicht werth / daßfie eine Amme gcnennek wer­den solle. Dißsagich nichkvmbmeinetWrllm / die ich mich mit dieser Handkierung nrchtzucrnehren beger/ich kenn abcrandere die eben sogut seyn als jene auch.

«Donun der Tugend vnnd Ehr billig mehr Lobs zuzuschreiben als den Lastern/wird auch ein ehrliche Amme mehr Lobs vnd Eh­ren werth seyn/dann der obigen Werber eins.

Esdüncket mich auch nicht vngereumcr seyn/ daß die C hirurgi

oderWundarßte/wclche solchen Weibern in Kindsnöhkcn bey wohnen solle/fich schicken / dz sie hinfüro zugleich auch die Pocken

Emiren