der würffelich abgenehet sey/zuverhindern/dz sich die Salbe nie an die Haut anklebc/daran solle kleine 5 chnürkein genehet seyn/ damit man solche vmb de Lcrb binden könne/eines fornen dz ander hinden.
Ich hab eine Fraw gesehen / welche etliche Kinder-zur Welkge- bracht/so alle vnvollkömen vnd mangelhafft an Tag komme sind/ eines derselbctrKinder hat ein Haupt / an welchem kein Bein zm fühlen war/sonder war weich/wie ein Haut oder grosse Blase voller Waffer/welchs Tod zur Welt kommen. Dergleichen hab ich auch mclMndcre gesehen/vnd von den ^leäicis verstanden / daß diese Kranckheit Ü/ärocCpk3lu8 , das ist / Wassersucht deß Haupts gerrand werde. Ich hab auch bey obiger Frawen ein ander Kind gesehen / welches kein Beiniein hatte in den Fingern an den Hapdcn. Sie wolten solches dem Mangel deß Samens zuschreiben / aber ich haltenicht / daß diß die Vrsachgewesen sey. Dann rch habe nach der Handtwargenommett / daß stein ihrer letzten Geburt vrmd Nrdcrkommen / welches zu rechter Jeit geschehen/ un Mägdlein geboren hat / aber so klein / ^rls war e es nur fünss Monargctragm wordcn/dazugantz mager ohne Fleifch / dann es war nichts als Haut vnnd Bein an jhme. Dieses kam Zur Welt in seinem Bälglem oder Nachgeburt / mit seinem Wasser/ welches allerdings gleich war einer Blasen von einem Schwein / welche mitWittd aussgebkasen ist/ohne daß die Häute oder Membranen, wären dicker gewesen / auff einer Seiten als auffdcr ander/da erschien kein Schnur oder Gefäß / dadurch dem Kind die Nahrung hätte können zugcführetwerden / ausser dem fenigen / wie sich an den Schwemsblasen befindet. So bald nun diß Kindlein zur Wär geboren war/hab ich allm Fleiß angewandt selbiges zueröft nen/da befand ich daß die Wasser gantz faul vnd schwartz/ vnd das Kindlem Todt war. Ich bin in der Meynung / daß dieses Kind seine Nahrung in Mutterleib gehabt habe/biß zu der Zeit/darnach es sich ansehen liesse / welches wie gesagt / vmbdiefünffMoriat möchte gcwest ssyn/vnd daß nach der Zeit kein Blut mehr vorhan-
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