'ersterTheil. 43

deß Leibs gebäht en / vnd dadurch das Geblüt geringere wird vnnd abnimmet/jhnenGetrangkhun/sollen siesich schuldig wissen/ ge­lehrte Aerytezub grüffen /vndjhresRahtsfleiffigzugebrauchen/ vnd denselben jhr Anliegen zu offenbaren / sich denselben gantz ver- trawen/gleich als wann sie ihnen ihr sonderbare Sünden vnd Be­schwerungen deß Gewissens veichttttwolten/dannwie man in eine anen Sprichwort sagt / vor dem Priester vnnd vor dem Achte soll man nichts verheelen/damit man nie bey Gott vnd den Menschen dessen wegen straffbar erfunden werde/vnd solches darumb auf daß fernerm Vngkück fürgebogen/vnd das verhütet werde.

Die sich nun also befinden / sollen sich auch fürders hüten vor dantzen springen/auffWagen oder Karren fahren / auffhart tra­benden Pferden m'ten/vnd für allen andern Dingen/ die harte Be­wegungen vrsachen mögcn/wie folgen wird-

Bey diesem ist auch allhie nicht zuverschweigen / daß / wann die Werber anfangs beginnen schwanger Zu werden / sie den meh­ren Theil svodechare Schwachheiten dabey befinden / auffwelche erfolgt/Maßicidigkertzu effen/Blödigkeit/Vnkrafften / vnor- detttliche Begierdt solche Sachen zuessen / die man nichtzuessen psiegt/vnd die sich die Weiber selber zu sagen schämen / weil sie off- te. Mals vngcreumet sind'/ das sie doch in keinem Weg thun sollen/ dann die Einbildung ist zu der Zeit so groß vnd starck/ das dadurch den Kinder n Maak vnd Merkzeichen eingedruckt / oder angehen- ckctwerden/dcrDingen darnach dieMuttereinVerlangen gehabt/ vnd doch derenzu rechter Zeit vnd Ort nicht habhafft werden- gen/wie das die tägliche Erfahrung genugsam bezeuget/ mit gros­sem Vastakteu vnd Schaden deren/so die Gebür in diesem Theil verlasset haben.

Etliche Weiber / wann sie anfangen trächtig zmverden/vnnd solcheVerenderungenbefühlen/bildenjhnen jnn / daßeeeinean­dere Weiß nicht was für Kranckheit seye. Darumb sie sich dann ohne Vmertaß mit Purgieren vnd Aderlässen fchleppen/vn haben

F if solches