zr Hebammen Buchs

etliche sehen auffschneiden / nach ihrem ableiben / bey denen dieser Gebrechmein Vrsachdeß Todes gewesen ist / damit ein jede bey sich/vnnd von sich selbsten/ihr die Rechnung machen können/ihrcn Austandvnd Naturerkennen/vnnddcmselben beygueerZeit Raht zuschaffcn / gelehrten Medicis solchen jhren Gebrechen bekenne/ vundnohtwendigesRahlspflege/damitdeme/waeversaumet/gc- holffen werden möge. Anderwcres/ vnnd dasiejhre Schwachheit verschweigen wolten / würden sie ihnen selbsten die Tage ihres Le­bens verkürzen. Dann die Leber durch die Langwirigkeit der Zeit würde sich selbsten gleichsam kochen / als wann sie beym Fewer gesotten ware/vnnd also davon garch vnnd gar erhärten / auch eine Färb bekommen wie ein wild G eißlcber vnnd an Statt deß guten löblichen Geblürs/nichrs dannWasserrn die Adern leiten/darauß dann vieler Erfahrung nach / gemeiniglich die Wassersüchte!» langwirrg Läger/vnd der gewisse Tod zuerfoigen pflegt.

Ich hab ihr wol auch gesehen / wk$t gantz abgenommen am Leib/vnndaußgedorrerseynd wie ein Holtz/bey welchen/nach dem sie verstorben/vnd durch die Anatomi eröffnet worden/dieLeber so außgedrucknet vnnd verdorret befunden worden / daß man sie mit den Fingern zerreiben/vnd fast zu Pulver machen können.

Etliche andere empfinden sich stete vbel/ vnnd von bleicher Far­be welcheVnfarb siegleichwol gehabt/ ehesie sichinEhestandbe- geben/vnd geschieht erwan/ sie seyen so wol verhcuratet als sie wol- len/vergehet-hnen doch solches nie leichtlich.Vrsachen dieses Ge­brechens können wir kerne andere beybringen / dann eine Verstopf- fung der Leber vnnd deß Milyesv welche Verfiopffung / wann sie Verjähret vnd inAwurtzeit/rstrilchts schwerere zu curiren- Dann dieserAffeee sie trawrig vnnd Melancholisch machet / daß sie nir­gends besserzufricden/dann wann sievon aller Gemein schafft ab- gesondert/attein seyn können/begehren nicht vielzuwandcln/sonder stetige zusitzen/ vnnd diß widerfahret ihnen zum dickern mal / daß sie sehrofft/vndzwarohne Vrsach weinen/wann man siestagk/w;