24 Hebammen Buchs

Dabey gebrauchen sie auch nützlich sondere Purgierungen/ Küchlein oder Morscllcn/dic m sichhrelrcnRhabarbarum / auch kräsftendc Dmge zur Starckung / Wasser von Schafftc- hew/odcr8Llsa^Lri!!L» solches ordentlicher Weiß täglich vnecr den Wem zummgcn / sampt einem gestepten ^acklcm darinn ge­than warm gewürtzte vnd truci nmdc Sachen/welches mich dun- cket der rechte Weg vnd Mittel zu seyn/die ich jemals hab sehen an die Hand nemmen/vnd welche gemacht haben / daßdcrAußgarg deroselben gelarigt rst / zu gutem Genügen deß Arateo vnnd der Patientin.

Andere sind dem Vbet / so die Weiber den weisscn Fluß /oder weiß Gesucht nennen vnkcrworssen / welchen Gebresten sie sich manchmal vnkerstehcn zu Currren vnd vertreiben durch eusserliche Mittel / mehr dann durch innerliche / rnmittckst bleibt der rechten Vrsach dieses Flusses vngeholsscn / vnnd behalt dersilöe scmen Strich vnnd Gang/an den Orch / da er hinzufallen gewöhnet ist/ dannenhcro wird die gange Gebahrmutter/ vnnd alle ihre Ther! so da bestehen auß Blut/Lufft / vnnd Nerfadern auch Hämkern/ gar vberschwämet vnd ersäuffet/davon solche verhärtet vnd dick vontl vnd offrermal so groß als ein Kindshaupt- Wird also dieser Ge­brechen / so im Anfang schwerlich Zu heilen / mit der Zcttgantz vn- heikbar/vnd ist dabey kein Iweiffcl/wann bey solchen Weibern die ordentliche Monatsrcimgung sich verhalten / vnnd aussen bleiben folte/daß daselbstvnfehlbare grosse Gefahr zubesorgen / es möchte ein Fistel/Krebs l oder ander böß vmb sich fressendt Gcfchwer an denstlben Orten entstehen.

Bey etlichen andern ereygnet sich eine kalte Feuchtigkeit oder Fluß/der da fallet auffjnncren Muttermunde / der so grossen Schaden nicht thut/durch seine Mangc oderVberflüssigkeit/ als durch feine grosse schädliche Kalte. Dann erverhartet/vndhinde- rct/das derselbe sich zu rechter Zeit nicht auffthun oder zuschlieffcn kan/vnnd weil eben derselbe kalte Fluß fället vnnd sich sencket mehr