erster Theil. 25

auffeine dann auffdie andere Seite / verrücket et dieselbe von fäm Sratt/zugleicherweiß/ wie die Flüß auffdem Haupt / wann sol­che schon mir auffore eine Seite der Backen fallen / vnnd sich da­selbst in die Mandeln setzen/doch den Mund krümmen vnd vertra- hen ; Also verrücket manchmal obbestimbter Fluß den berürten Muttermund/von ftinerStatt gegen dem Maßgang oderAffker- darm / anderwers thut derselbigewieein Sack oder Stulküssen auffeinem Stul/wendetvnnd drahekalso den Mundtder Mutter gegen dem Scham oder Schloßbem- In Erwegung dieses Iu- standts/sagen etliche Ammen/daß solche Weiber keine Kinder kra­gen / noch zur Welt gebühren können / auß dieser Vrsach/weil die Gebahrmutter bey ihnen nicht recht gewand sey. Die Weiber nun so erzehlter Massen beschaffen seynd/ empfinden Schmertzenals- dann / so sie vonjhren Männern berühret werden (welchem Ding schwerlich durch Mittel zuhelffen) ob sie wol die erst vnnd Haupt- vrsach benommen haben/durch Berauchung/Bahungen /etlicher einfacher Stück vnd Mittclrr/die die Eygenschafft haben zuerwei- chcn Ist demnach eine kalte Feuchtigkeit / welche den Weibern begcgnek/so vor der Zeit Kinder getragen vnd geboren haben/wann aber ihnen darnach dieser Gebrechen zustehet/ auß Mangel rechter Cur vnnd dienlicher Mitteln / verhindert derselbe die fernere Em­pfangnuß vnd Geburt.

An andern befindet sich der Mutkerhalß / so lang vnnd durch gleich maffigeFeuchtigkeitmit der oberzehlte/erharttt/dz an Statt deffen/er sich vergleich? solte mit dem Hatß oder Eingang eines be- schlossLnenScckelö/vergleicht sich selber offtmals einerFlöten oder Pfeiffen/nichk zwar allerdings in der Lange / sonder in der Dicke/ also vnnd dermaffen/daß doch die Blum vnnd Monatsreinigung nicht kan durchkommen/ dann mit grosser Mühe vnd gemächlich/ vnnd ob schon solches ekwageschicht/ istes doch vielmal ein wässe­rige/dünne molckenfarbe Feuchtigkeit / das dicke aber vnnd ge­standene des Geblüts/ weil es hmderhalken wird/ vnndnichk fort-