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Im Gegensatz zu den nicht ungünstigen Bruterfolgen der vorstehend genannten Arten steht das Ergebnis bei Fiufi- und
Küstenseesohwalben s die durch Stichtagzählung festgestellte Keetzahl war bei beiden Arten geringer. A» 19. Juni stellte ich öS Lester der Küstenseeschwalbe Mit insgesamt 98 Eiern u. 21 Jungen» also »1t insgesamt 119 zu erwartenden Jungtieren fest» gegenüber 72 Nestern mit insgesamt 129 Eiern bezw. Jungen am 7. Juni 1943. Zum Vergleich gegen früher: 8» Juni 1939 97 Nester mit 170 Eiern, 7. Juni 1940 117 Nester mit 211 Eiern
und Jungen. Dem. stetigen Anstieg, den wir bis zu* Jahre 1940 alt Hilfe der schützenden Drahtringe erzielten, steht seit 1942 (Erkrankung unsres Wärters Gagiow) ein zwar langsamer, aber stetiger Abstieg gegenüber, eben weil seither die Betreuung der Tiere und ihr Nestschutz nicht«ehr so wie damals durchgeführt wurde. Es kommt hinzu, daß seit Jahren alle Nester der Küstenseeschwalben, die Nahe der Ostecke innerhalb der Koppel angelegt werden, immer wieder vom Vieh zertreten werden. Eine kleine Kolonie in der Mitte der Süddüne, am Binnenwasser, ebenfalls innerhalb der Koppel^ leidet weniger Schaden; hier stehen ja 1944 auch 5 Nester der Zwergseeschwalbe, wie oben erwähnt.
Gegenüber der Küstenseeschwalbe hatte sich die EluSsee- schwalbe über iie Depression deg< Jahres 1942 hinüber bis 1943 ständig vermehrt: S. Juni 1939 97 Nester 170 Eier,
7, Juni 1940 72 Nester, 187 Eier und Junge® 7. Juni 1943
83 Nester, 206 Eier und Junge. 1944 aber zahlte ich am 20.
Juni a*e .jetzigen Brutplatz, außerhalb der Koppel, nur 58 Nester mit 157 Eiern und zwii Jungen. Dabei hatten die STuSseeseh«1- ben schon :•* 9. Mai dieses Jahres dort ihr erstes Ei gelegt 1