1*44, Blatt 4.

Außer ZwergseeE'Chralbe tsAd Tüttelsäger mag auch di« S

Silbermowe wiederum ein wenig zugenommen haben: waren es 1942 etwa 35 - 3Q, 1943 etwa 40 Brutp^are, so Mögen 1944 wohl Min­destens 40» vielleicht bis 45 3rutpaare von Silbenaöwen anwe­send gewesen sein. 1943wraren, wie damals berichtet, eines Lachte alle ersten Gelege der Silbermöwen gestohlen worden.

1944 wurden Meinem Rat entsprechend die ersten Eier z.T. durch unsern Wärter fortgenomaen und Diebstahl dadurch vermieden. I* Gegensatz zu früher, wo die Silb^radwen zumeist nur am Strande zu nisten wagten, in Abwehr der Sturmmöwen» haben sie sich in 'en letzten Jahren ein ziemlich geschlossenes Wohngebiet im Nor­den der Wiese, innerhalb der Koppel, erobert. Von dort ;.us drin­gen einzelne Paare auch in die Mitte der Wiese und in den 'West­teil vor. Erstmals legte 1944 ein Paar sein Nest westlich au­ßerhalb der Koppel an, auf de» Höhenrücken hinter de» großen F Teich. In seiner unmittelbaren Nähe siedelten sich auch zwei Austernfischerpaare an, sodaL deren Nester nicht auf Sand­oder Steingrund, sondern auf "/iesengrund standen. Die Jungen

dieses Silberaiöwenpaares waren a» 20. Juni fast flügge, sie

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wurden mit Helgolüder Ringen beringt, No 32 7o2,o3 und o4.

Ferner wurden weitere 17 junge Silberaöwen aa 20. Juni »it den Nummern 32 701, 32705 bis 720 beringt, alle am rechten Fuß.

Bei» Austernfischer blieb der Bestand an Brutpaaren etwa derselbe wie in den vergangenen Jahren, 15 bis 17 Paare. 1944 hatten etwa 70 ;<> der Paare schon a» 1. Mai ihr volles, hier ja nur aus 3 Eiern bestehendes Gelege, im vergangenen.Jahre erst etwa am 6. Mai. Insgesamt legten alle Arten in diesem Jah­re deutlich früher als 1943, trotz eines langanhaltenden

Winters !