1$44 r rißtt 2

Sowohl am 4. wie am 5. bei abends 19 Uhr (MEZ; hielten sich die Tiere in unmittelbarer Nähe ihres Nisti-latzee auf, und es war

auler Zweifel» dal sie wie ia Vorfahre zu brüten dachten: zeitweise gingen sie zu» Nest, oder sie putzten sich, nahe bei sitzend, oder das Weibchen umlief das Männchen, um Paarung bet­telnd. bas gab begründete Hoffnung zu einer erfolgreichen Brut, die alsdann nach Millingen der i» Vorjahre versuchten die erste an Mecklenburgs Küste gewesen wäre.

U« so bedauerlicher ist, dal ich bei meine» zweiten Besuch feststellen »ulte, dal infolge Ausfalles unsres alten Wärters und dadurch bedingter »angelnder Aufsicht dieses Brutpaar/ vom Nistplatz verschwunden war ! Zwar hielten sich am 18. Juni abends 10 alte Heringsraöwen auf den Sandbänken nahe de» Wohn­wagen auf---- aber keine davon kam zum Nistplatz, sodaS ungewil blc.ibt, ob sich das Brutpaar darunter befand.

Günstiger ist das Ergebnis bei den Zwergseeschwalben:

1945 brüteten ö Paare in der Kolonie am Liegeplatz der Fischer­boote. 1944 konnte ich insgesamt 6 Nester der Zwerseeschwalbe feststellen: 5 Nester in d ; r Mitte der Süd-Düne, an der Binnen- waaser-Seite, ein Nest an der Ostecke, zwei Bester bei der Wa­genauffahrt, restlich vom Wohnwagen. Am 19.6* hatten 5 Nester je ein, 8 Nester je 2 und 5 Nester je 3 Eier, am 20.6. war das erste Junge geschlüpft. Alle Nester lagen innerhalb der Küsten- SS-Kolonien und unter sich dicht beisammen. Die Zwergteeschwal­ben wehrten die Küstenseeschwalben vom engeren Brutraum ab, stielen nach ihnen.

Zunahme an Brutpaaren stellte ich ferner fest für den / Mittelsäger, von dem 1943 8 Paare (davon zwei in eine® Nest,

i» Schuppen) brüteten, dieses Jahr mindestens 9, vielleicht

11 Paare sich zur Brut einfanden. Die beiden Paare, die 1942