Stamm nach Frankfurt zu verschicken. Da nun dieser eine Stamm Herrn H. viel Fracht verursachte, legte ich, um diese voll auszunützen, einen 8. Stamm hei, mit der Bitte, auch diesen besseren Stein dem Museum in meinem Namen zu vermachen. Jch vetrat damals die Ansicht und auch noch heute, dass ein wirklich ausgezeichnetes Excemplar in einem Museum weit mehr Anerkennung findet, als dies von privater Seite aus geschehen kann. Da

ich nun aus der Abgabe solcher Versteinerungen nie einen Verdienst schla­gen will - ich habe z. B. dem,Museum in Chemnitz bereits schöne und wert­volle Steine überliefert, habe aper nie etwas dafür angesetzt, höchstes ,ist mir von Seiten des Museums aus freien Stücken für die gehabten Geld­ausgaben zwecks aufsuchen der Steine, ein Teil in bar zurückvergütet werden- habe ich,es auch bei Herrn Heinz so gehalten und habe ihm nur den einen Stamm mit Jäk. 250.- in,Rechnung gesetzt. Hingegen kostet mich dieser Stamm was Freilegen und Befördern anch meinem Bauhof anbelangt an Arbeits­lohn allein über Mk. 400#-. Jch berechnete Herrn Heinz diesen Stamm auch so billig, weil er mir den beigelegten 2. Stamm gratis 2££hi dem Bahnhof nach dem Museum befördern wollte. ( Das Museum ln Chemnitz lies voriges Jahr, als man beim Steassenbau auf einen Stein stiess, denselben auf ^ seine Kosten entfernen und haben sich dieselben, trotzdem der Stamm n ur 3-4 Meter lang war, auf ca. Mk. 400beziffert. Ebenso hat Herr Geheim- fät Professor Dr. Orth im vergangenen Jahre für seinen verstorbenen

Bruder in Hilbersorf .ein Denkmal errichten lassen und sind hierzu einzelne

Stücke des am Eingänge des Briefes erwähnten Stammes verwendet worden.

Auch diesm Herrn hat der Stein ohne aufstellen Mk. 450.- gekostet. Sie

belieben daraus zu ersehen, dass das Freilegen eines ,Stammes stets mit

ist

grossen Schwierigkeiten und Geldausgaben verbunden, sodasö von einem

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