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Das wären im wesentlichen die geistigen Anlagen und Fähigkeiten, die aus seinem Schädeldach herauszulesen waren. Nun folgen zur Ergänzung die seelischen.

Von vorn zeigt der Schädel durch die Augen- und Mund­stellung den persönlichen, seelischen Willen an, wie dieser in dem Menschen beschaffen ist. Bei diesem Urmenschen können wir aus den Augenhöhlen ungefähr die Pupillenweite bestimmen. Sie ist wesentlich kleiner als die Entfernung zum Mundschnitt.

Daraus ist ein ausgesprochener idealer, seelischer Wille zu erkennen, der menschlich wertvoll und hochzielig, wie religiös wirken will. Diese seelische Willenseiustellung ist derart gefestigt und geklärt, daß er seelisch sofort Recht und Unrecht empfunden haben muß. Ein Wanken und Schwanken gab es in seiner Seele nicht. Mit Entschiedenheit wurde die ideale seelische Einstellung vertreten.

Von der Seite ist der unbewußte, seelische Antrieb (Rassetrieb) zu erkennen.

Nach unten zu tritt das Profil etwas, doch das Nasenbein nicht vor.

Diese Bildung drückt einen unpulsiven und empfindungsvollen Rassetrieb aus. Lebhaft und temperamentvoll muß er von Natur gewesen sein.

Diesem unbewußten Lebensdrang stand ein ungemein starkes, geistiges Lebensbedürfnis gegenüber nach geistigen Einsichten zu handeln. Die Augen müssen auffallend groß gewesen sein, da­gegen ist die Nasenlänge bescheiden.

Er wird nicht viel Worte gemacht haben, obwohl er sicher aus­drucksvoll gesprochen haben wird. Die charakterische feine Nasen­öffnung läßt außer dem Nasenknochenrücken darauf schließen.

Betrachten wir zum Schluß die Verwirklichungskraft, so muß aus der Schläfen- und Backenknochenbreite geschlossen werden, daß diese im ganzen leistungsfähig und mehr beweglich, als schwerfällig beschaffen war. Nach unten dürste sich das Gesicht verjüngt haben und so eine Neigung zu einer idealen Betätigung angezeigt haben.

Faßt man die seelischen, geistigen und auswirkenden Fähigkeiten zusammen, so steht ein Mann von seltenen, seelischen und geistigen Fähigkeiten vor uns, den wir in unserer Zeit vergebens suchen würden. Es ist für die heutigen Menschen kaum möglich, sich eine Vorstellung von einer so tatvoll idealen und doch natürlich har­monischen Menschennatur zu machen. Staunend stehen wir vor der edlen Größe dieses Mannes mit seinem felsenfesten Gottes­glauben und seinem wahrhaften Denken und Tun. Alles ist bei ihm wie aus einem Guß. Geschlossene Natur und geschlossenes Sein und Leben durchpulste ihn vertrauend auf die Allmacht. Zeit und Ewigkeit flössen in ihm zu einem lebendigen Begriff zusammen. Aufrichtig und frei, vertrauend auf andere und auf das Innigste mit seiner Sippe oder seinem Volke verwachsen, lebte er ein züchtiges, aber gefühls- und gehaltreiches Leben von hohem, geistigem und künstlerischem Gehalt.