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Ein Zerstörungstrieb ist bei ihm nicht angezeigt. Zum Schluß wollen wir noch nach seinen idealen, schöpferischen, humorvollen, künstlerischen und bautechnischen Fähigkeiten fragen, wie diese leben­gestaltenden Anlagen vertreten sind.

Die idealen Anlagen sind so stark, daß alle Handlungen von idealen Beweggründen getragen wurden. Ideen zu fassen und diese in ihrem hohen Lebenswert zu erkennen, muß ihm nicht schwer gefallen sein. Doch für verstiegene Ideen war keine Neigung vor­handen. Seine Ideen mußten zur Erhebung und Klärung der eigenen Person und des Gemeinscbaftgedanken beitragen.

Die schöpferische Begabung reichte aus, um die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen zu einem einheitlichen Bild zu gestalten. Sie war aber nicht so stark, daß sie den Träger veranlaßte, sich in grüblerische Gedanken zu verlieren oder nur gestaltenden Gedanken nachzuhängen. Die Begabung reichte soweit, um durch Wort und Schrift und sonstige künstlerische und technische Leistungen erfreuend, klärend, packend und nützlich wirken zu können. Sowohl nützliche und einfache Dinge als auch die höchsten und heiligsten Empfindungen muß er in lebensvoller Art gestaltet haben. Sein humorvoller Sinn, der allerdings mehr streng herber Art war, trug ein gut Teil zu einer würzigen Darstellungsweise bei.

Die künstlerischen Anlagen waren gut vertreten. Alles was er tat, mußte schön aussehen. Freude an schöner Natur und Menschen muß er gehabt haben. Zeichnen, modellieren und singen muß ihm nicht schwer gefallen sein. Sein Leben wird er nach Möglichkeit durch künstlerisches Gestalten verschönt haben. Aber edle Kunst! keine Neger- oder Hottentottenkunst, auch keine kubistische und sonstige fratzenhaft verzerrte künstlerische Neigungen kannte er. Turmhoch stand er in dieser Beziehung über manche heut gepflegte moderne Talmi- und Schmierkunst.

Sein unverdorbener, in echtem Natur- und Gottesempfinden wurzelnder Sinn vermochte das wirklich Schöne, das Harmonievolle, das Herz und Sinn erquickende aus dem Untergrund aller Dinge herauszulesen.

Er war eben mit den Weltharmonien durch seine analoge Geistes­veranlagung auf das Innigste verbunden.

Der Bau- und technische Sinn war lange nicht so stark wie der künstlerische ausgeprägt. Er konnte sicher konstruktiv denken und zweckmäßige Pläne zu Bauten und zu wichtigen Werkzeugen sowie Schutzmittel zur Verteidigung gegen Naturvorgänge und tierische Ungeheuer ausdenken und ausführen.

Die Schutzmittel mögen anderer Art als heutige gewesen sein. Die Bewältigung der materiellen Vorgänge kannte er nicht im heutigen Sinne. Denn sein Denken bewegte sich mehr in praktisch geistig seelischer Richtung, aber sicher ist er auf manche eigenartig wertvolle Erfindungen gestoßen, die er gut in dem Kampfe mit Ungeheuern verwenden konnte. Den Bau- und Konstruktionssinn hat er besonders stark gepflegt.