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seiner Betrachtungen. Sie zu erfassen, fiel ihm nicht schwer. Infolge­dessen muß er klar die verschiedenen Empfindungen und Gedanken unterschieden haben. Dabei verlor sich sein Denken aber nicht in Spekulation, sondern haftete an den vorhandenen seelischen, geistigen, übersinnlichen und sinnlichen Kräften. Diese waren untereinander harmonisch gelagert, sodaß auch die Schlußfolgerungen harmonische Erkenntnisse zutage förderten. Wenn wir die Schädellinie vom Vergleichungssinn, der Stirnbeuge an, weiter verfolgen, dann haben wir bis zum Hinterkopf eine beinahe gleichbleibende Entfernung bis zum Ohrloch, also beinahe einen kreisförmigen Ausschnitt des Schädeldaches. Nur an der oberen Stirnnaht ist eine geringe Erhöhung, die als höchste Stelle auffällt. An dieser Stelle kommt der religiöse Sinn zum Ausdruck.

Die Religion muß bei ihm eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben, doch nicht in dem heutigen Sinne, sondern in einem mit übersinnlichen Lebensvorgängen verwachsenen und dennoch durch­drängt von klaren, gesunden, praktischen Vorstellungen, sowie ver­bunden mit gesunden, animalischen Trieben und Bedürfnissen.

Alle diese Kräfte wurden durch die Religionsvorstellung geadelt und in göttliche Nähe gerückt.

Sie wurden sozusagen in ein göttliches Zielstreben untergetaucht. Selbst die sinnlichen Vorstellungen und Bedürfnisse waren nicht ihretwegen, sondern der zu verfolgenden religiösen Ziele wegen da. Schmutz gab es für eine solche Natur nicht, weil die übrigen stofflichen und sinnlichen Bedürfnisse in reinster und schönster Form und Art in echten religiösen Sinn verwendet wurden. Sie ordneten sich in die religiösen Vorstellungen ein.