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Wie waren diese wohl beschaffen, mit welchen Lebensauffassungen traten sie siegreich allen Natur- und Tiergewalten entgegen. In dieser Hinsicht waren sie unbedingt viel mehr gefährdet als wir heut­zutage. Mithin können sie uns auch wohl in mancher Hinsicht als Vorbild gelten.

Betrachten wir daraufhin den Schädel. Bei der unbeschädigten Beschaffenheit des Schädels können die geistigen Fähigkeiten sicher verfolgt werden und die seelichen zum Teil aus dem Oberteil der Gesichtsknochen.

Also wie der Mann dachte, kann gut abgelesen werden und wie sein seelischer Wille eingestellt war, ebenfalls. Damit erkennt man seine wesentliche Eigenart.

Betrachten wir die Schädelform zuerst, so fällt auf, daß das Schädeldach im Verhältnis zu den jetzt lebenden Durchschnittsdeutschen etwas niederer, aber wesentlich länger ist. Der Index beträgt 74. Also die Länge des Schädels ist viel größer als die Breite. 100 wäre gleich Länge und Breite.

Noch viel mehr unterscheidet sich aber der Schädel in seinen Vorder-, Hinter- und Oberpartien von den jetzt lebenden Menschen.

Um ein ganz genaues zahlenmäßiges Bild der Schädelform zu erhalten, maß ich denselben. Alle in Frage kommenden Punkte wurden genau festgehalten. Aus diesem Zahlenergebnis geht hervor, daß der Schädel wesentlich von den von mir gemessenen Lebenden abweicht. Trotzdem ich über 1700 Menschen und darunter manchen Ausländer, sogar Inder gemessen hatte, ist auch nicht ein Kopf nur annähernd ihm gleich.

Das Seltsame ist, daß der Schädel trotz der geringeren Durch­schnittshöhe in seiner sonstigen Bildung eine erstaunlich wertvolle Formbildung aufweist.

Die Stirnpartie ist ziemlich gerade ansteigend und wundervoll wölbend nach dem Schädeldach zu geformt. Der Hinterkopf wölbt sich nicht, wie bei den jetzigen Durchschnittsdeutschen nach hinten, in der Mitte, sondern unten stärker aus. Trotzdem ist die untere Auswölbung beinahe ebenso weit vom Ohrzentrum 77, als zum Nasenansatz 82 mm entfernt.

Das Wichtigste ist nicht die vergleichende Zahl mit anderen Köpfen, sondern sind die Zahlenverhältnisse der verschiedenen Kopfteile zn einander. Diese weichen am meisten von den jetzt Lebenden ab.

Die Partien, welche die Verstandeskräfte (Vorderkopf) und die, welche die ethischen, höheren Geistesanlagen (Oberkopf) sowie die, welche die animalischen Geisteskräfte (Hinterkopf) ausdrücken, stehen in einem besonders günstigen, harmonischen Wirkungsverhältnis.

Vergebens wird man diese Harmonie heute suchen. Meist ist ein Teil des Kopfes auf Kosten des andern zu stark ausgeprägt. Dementsprechend sind die geistigen Eigenschaften mehr disharmonisch verteilt, während sich hier alle Eigenschaften zu einer geschlossenen Wirkungsart vereinen.