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hinaus im neuen Boden Wurzel zu schlagen, wofür unsere vielseitigen im allgemeinen Interesse unternommenen Arbeiten und die uns dafür erwiesene tatkräftige Hilfe zeugen.
Anlässlich dieser Einkehr (die weiter geht, als ich es Ihnen hier schreibe), drängt es mich, Ihnen und allen denen nochmals zu danken, die mir die hiesige Tätigkeit ermöglicht haben.
Ich konnte mich doch hier so recht in meinem Element fühlen, zumal ich mich mit den Zielen der Anstalt vollkommrn identifiziere. Nur eins bedaure ich: Dass ich nich alles noch einmal machen kann, um es in mancher Beziehung anders zu machen; ich denke da an die Tatsache, dass Sie sich nicht immer über mich freuen konnten.
Die Fotografien habe ich schon abgeschickt, damit sie rechtzeitig in Ffm. sind. Ich möchte es Ihnen überlassen, welche Sie an Herrn Dr. SCHAIRER schicken wollen. Er freut sich sicher über alle schönen Bilder, wenn sie auch nicht unmittelbar meeresgeologisch sind.
Einen Teil davon bekommt er allerdings zum drittenmal, hoffentlich diesmal wirklich. Zuerst blieben sie bei Herrn SIMON auf der FZ liegen, dann habe ich ihm voriges Jahr welche nach Dresden geschickt die er aber anscheinend auch nicht bekommen hat.
Das letzte Porträt habe ich nur Ihnen zur Ansicht dringelassen, weil ich glaube, das Gegenstück zur Schlettstädter Büste interessiert Sie vielleicht. Das Bild ist übrigens in Schönberg geknipst, mit der Leica.
Vielleicht können Sie aber auch das eine oder andere Bild für N&M gebrauchen.
Die veröffentlichten Arbeiten »Senckenberg am Meer» liegen bei.
Meine augenblicklichen Untersuchungen über »die Bedingungen der Schichtbildung bei ununterbrochener und unterbrochener Sedimentation» sind noch nicht abgeschlossen.
Mit besten Grüssen
bin ich Ihr ergebener
gez. ALBERT SCHWARZ.