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Die der Fulturmuseen, die im Herbst vo
rigen Jahres in Ulm tagte, war im ganzen von einigen 20 Herren besucht, von denen 5 oder 6 pflichtmässig teilnehmen mussten. Die Essener Tagung hatte allerdings mehr Teilnehmer, ich war leider verhindert, aber auch dort ist die Zahl der Teilnehmer nicht so gross gewesen, dass man von einer auf die Oeffentlichkeitfstarken Wirkung hätte sprechen können. Wenn der Museumsbund etwa alle 2 Jahre geschlossen tagt, so kann man mit Sicherheit auf eine Beteiligung von etwa 150 bis 200 Personen rechnen, und es wäre immer möglich, dass bei einer solchen Tagung, die zunächst als wichtigste Aufgabe die Förderung des Museumsgedankens als solchen behandelt, an einem zweiten Verhandlungstage auch den Interessen der einzelnen Museumsgruppen gedient würde. Die Organisation der Tagesordnung könnte in ähnlicher Weise gemacht werden wie die Tagungen des Uaturforscher- und Aerzte Kongresses.
Ich weiss sehr wohl,die Nachteile dieser grossen Kongresse zu würdigen, aber es darf nicht übersehen werden, dass die bei diesen Kongressen auftretenden Nachteile nur auf der übergrossen Zahl von Teilnehmern beruhen, und eine solche grosse Zahl von Teilnehmern kann man bei einer Tagung des Museumsbundes nicht erwarten. Die Zahl wird im günstigsten Falle kaum 300 Teilnehmer überschreiten. Aber eine Beteiligung von etwa 2-300 Teilnehmer gibt den auf einer solchen Tagung gefassten Beschlüssen des Museumsbundes ein ganz anderes Gewicht in der Oeffentlichkeit,