richtet. Der Betreffende sprach unverkennbar Frankfurter Dialek' und zwar in schlechtestem Sinne. Er muss durch Sie verschiedene; über die SNG gehört und aufgeschnappt haben, ohne indes das 6an: richtig verstanden zu haben. Er sprach von »Direktion», »Pfört« ner», meldete sich beim BURKARD (der Anruf erfolgte abends gegei .22 Uhr) mit der Frage, ob er genehm sei,» für den nächsten Tag an und sagte wenige Minuten später in einem zweiten Anruf sein Erscheinen mit dem Hinweis ab »dass seine Frau nicht könne»

Bereits BURKARD hegte Zweifel, glaubte aber, dass Sie aus Freude vielleicht einen über den Durst getrunken haben könnten. Für mich stand nach den ersten Worten fest, dass auf der Gegen« seit© nicht Dr.ZILCH sprach. Auf meinen Willkommengruss und die freudige Überraschung, Sie nach wenigen Tagen wieder In Frankfür und bei Ihrer Familie zu sehen, schallte mir im unverfälschten Frankfurter!sch entgegen »Gell da staunste». Ich stellte Fragen nach Frau, Kind, Ergehen, Aufenthalt, Zweck der Reise usw. Aber ich bekam keine richtigen Antworten. Schliesslich sagte ich ihm auf den Kopf zu, dass ich mit einem Menschen sprechen wurde,der . sich des Namens von Br.ZILCH bedienen wurde. Auf meine Frage,wer er sei,gab er mir die Antwort: »Ich kenn Dich überhaapt net, ge Nacht Seppei 4.

Herrn KOCH hatte ich nur eine kurze Zeit im Verdacht; aber als ich seinen Beruf erfuhr und -ein komischer Zufall- am glei­chen Tag von der Dozentenschaft zu einem Vortrag von KOCH einge= laden wurde, stand es für mich fest, dass dieser Herr nicht in Frage kommen könnte. Ich bin fest überzeugt, dass Ihre Überlegung gen richtig sind. Aber ich wurde an Ihrer Stelle die Angelegenhei garnicht aufgreifen und begraben sein lassen, zumal ich fürchte, dass erdoch nichts zugeben wird.

Ich freue mich, dass Sie mit Dr.RIETSCHEL gemeinsame Ausflüge