bringen der Universitäts-Bibliothek die nötige naturwissen» schaftliche Literatur des Auslandes im Werte von kW.50 000.- ,3 Ehrlich herein.
Unsere Aufgaben sind um ein Vielfaches grösser, als die anderer Museen, die von Staat, Provinz oder Stadt verwaltet und mit grossen Mitteln ausgestattet werden.
Wir möchten dabei nicht verfehlen, unseren Dank für die ausserordentliche Bewilligung von Mk.55 000.- auszusprechen, die wir der tatkräftigen Förderung unserer Arbeit durch Sie, sehr verehrter Herr Oberbürgermeister, verdanken. Diese Bewilligung hat uns unserem Ziel der Neugestaltung um ein sichtbares Stück näher gebracht und bedeutet darüber hinaus eine Anerkennung, die unsere Tätigkeit auf allen Gebieten neu ermutigt hat.
Nunmehr aber steht uns auch der Wegfall des letzten verbliebenen Restes der Kulturellen Wohlfahrtsrente bevor. Wenn von 1937 an die Rente wegfallt, beträgt der Ausfall von nun an Jahr für Jahr Mk .38 000.- (Mk. 37690 .'- zuzüglich Ertrag aus der Bethmann-Stiftung) Es ist sogar, wie uns mitgeteilt wird, fraglich, ob die kulturelle Wohlfahrtsrente für das Jahr 1996 im Jahre 1937 noch einmal zur Auszahlung gelangt. Wir haben also damit zu rechnen, dass der Ausfall bereits im nächsten Etats-Jahr wirksam wird und damit fällt der weitaus grösste Einnahme-Posten unseres Etats auf die Dauer vollkommen aus.
Um die Gesellschaft wenigstens unter Beibehaltung der schon schwer genug lastenden Einschränkungen weiterKühren zu können,muss der Ausfall ausgeglichen werden. Die Einnahmen des Museums können nicht weiter vergrössert werden. Alle in dieser Richtung in den letzten Jahren unternommenen und sehr ernstlichen Versuche haben wohl manche Gefahr verhüten, aber angesichts der wirtschaftlichen