nicht durchZufuhren ist. Statt 6 Assistenten für Zoologie haben wir heute nur noch 2, statt 2 Assistenten für Geologie heute überhaupt keinen mehr. Vor dem Kriege hatten wir 3 Sehreiner und 1 Gerber, jetzt ist nur noch 1 Schreiner da, der zugleich aber noch alle Haus« meister-Dienste und die Hdizung wahrnehmen muss.

Ich selber habe das Amt des Museums-Direktors, das des Ge­schäfts-Direktors und eines geologischen Kustos ehrenamtlich über­nommen und auf die dafür an meine Vorgänger gezahlten Beträge (zu­sammen jährlich Mk.18 000.-) verzichtet, da die Gesellschaft die­sen Betrag heute unmöglich aufbringen könnte. Ich werde für diese Arbeiten auch weiterhin niemals eine Bezahlung verlangen oder an­nehmen. Für die Zukunft muss aber ein entsprechender Betrag wieder im Etat aufgenommen werden, da es kaum möglich sein wird, auf die Dauer die nötigen und geeigneten Kräfte für den Geschäfts-Direktor und den M^seums-Direktor ohne Entschädigung zu finden.

Trotz dieser Schwierigkeiten haben wir das Museum nicht nur erhalten (Zuschriften aus dem Ausland sagen uns den notwendigen Untergang voraus), sondern haben entschlossen seine zeitgemässe und jahrzehntelang zurückliegende Heu-Gestaltung begonnen:

Heue Lebensgruppen sind vollendet und weitere in Arbeit, 4 Sie Schätze des Museums werden anschaulich aufgestellt und jedem Volksgenossen verständlich gemacht,-- Regelmässige Kurzführungen Erden eingerichtet und Führer durch das Museum herausgebracht,

Das ungeheure wissenschaftliche Material wird sachgemäss ge­pflegt, vor dem Verderben geschützt, gebucht und den Gastforschern aus In- und Ausland zugänglich gemacht,

Unsere 4 naturwissenschaftlichennZeitschriften zeigen weiter­hin in allen Ländern der Erde von den Leistungen der Frank­furter Wissenschaft und des Frankfurter Buch-Gewerbes und