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Oberbürgermeister /

Staatsrat Dr. F. KREBS Frankfurt a.M.

Rathaus

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27. 11. 36

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Die S©nekenbergisch© Haturforschende Gesellschaft hat in der

Kriegszeit ihr gesamtes Bar-Vermögen in Kriegs.Anleihe gezeichnet.

Sie ist daher von der Inflation viel stärker betroffen worden als manche (auch Frankfurter)Institute^ die ihr Vermögen in Hypotheken angelegt hatten. Die Zahlung der kulturellen Wohlfahrtsrente (bis 31 .Marz 1334 Jährlich Mk .37 63 0.62) hat der Gesellschaft einezwar im Verhältnis zu ihren besonders hohen Opfern geringe^, aber doch dringend nötige und mit D a nk empfangene Teil-EntSchädigung gewährt.

Am 23 .März 1334 wurde durch Gesetz die Kulturelle Wohlfahrts Rente mit Wirkung auf den 1.April 1334 von bisher Mk. 37630.62 auf nur noch Mk. 21537.50 gekürzt. Die mitten in unserem Etats-Jahr erfolgende Kürzung betrug demnach mehr als Mk. 16 000. - Hinzu kam ein weiterer Ausfall bei der durch die Universität für die Gesell­schaft verwaltete Bethmann-Stiftung, da auch hier die kulturelle Wohlfahrts-Rente gekürzt worden ist.

Dieser Ausfall war von umso einsehneidenderj^Bedeutung, als

wir uns schon vorher empfindliche Einschränkungen hatten auferlegen müssen, um nur wenigstens die allernotwendigsten Bedürfnisse für den Betrieb bestreiten zu können.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass wir auch das Personal in einer Weise eingeschränkt haben, die auf die Dauer