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Kurze Denkschrift zur Frage der Gründung einer Gesellschaft zur Erforschung und Auswertung der Tiefsee.
Wer die Geschichte der Entwicklung der Luftfahrt kennt, welss, unter welchen Schwierigkeiten sich dieser Gedanke des Fliegens durchgesetzt hat und damit der Wunschtraum der Menschheit endlich in Erfüllung gegangen ist. Noch vor wenigen Jahr- zenten haben Professoren an Hand von Berechnungen nachzuweisen versucht, dass das Fliegen „schwerer als die Luft„ unmöglich sei. Den Erfindern der ersten Flugzeuge sind die grössten Schwierig- d keiten bereitet worden. Sie sind wie die Brüder Wright für Narren
erklärt worden.
Inzwischen sind noch kaum 30 Jahre vergangen und das Flugzeug hat seinen Sieg über Zeit und Raum errungen. Die Entwicklung des Flugwesens ist noch nicht abgeschlossen, sondern steht noch vor ungeahnten Fortschritten. Es wird nur noch kurze Zelt dauern und die Entfernung zwischen New-York und Berlin wird in wenigen Stunden überwunden sein. Der Geschäftsverkehr wird sich in nächster Zeit so abspielen, wie der Verkehr zwischen Berlin und Frankfurt am Main. Man wird morgens zum Flug nach New-York M starten und abends wieder zu Hause sein. Dieser Gedanke wird
vielleicht heute noch ungläubig belächelt werden, morgen aber Wirklichkeit sein. Das Stratosphären-Flugzeug, das diese Leistung vollbringen wird, ist kein Hirngespinst mehr, sondern Gegenstand der technischen Ausarbeitung. Damit ist aber das Problem der Erschliessung des Luftmeeres endgültig gelöst. Die Wissenschaft muss sich deshalb anderen Problemen zuwenden.
Hier drängt sich nun zwangsläufig die Frage der Erschliessung der Tiefsee auf. Tatsache ist, dass der grösste Teil der Erde, nämlich das Weltmeer, noch nicht der Menschheit in
seiner