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seiner ganzen Ausdehnung, Insbesondere in der Tiefe erschlossen Ist. Was an Schiffahrt betrieben wird, haftet nur an der Ober­fläche. Selbst Unterseebote, die bis jetzt rein militärische Bedeutung haben, dringen nur bis zu einer Tiefe von 40 - 60 m vor. Das Weltmeer in seiner Tiefe ist daher für die Menschheit bis jetzt noch «terra Incognita«. Nur ab und zu liest man von Versuchen des Forschers Bebes in Amerika, in grossere Tiefen vorzudringen. Dieser Forscher soll bis nahezu auf 1000 m Tiefe gelangt sein. Seine Berichte über das dabei Erlebte wirken auf­rüttelnd und ungeheuer!ich. Wenn es dem Menschengeist gelingt, diese Tiefen der Weltmeere zu erforschen, wird sich eine neue Welt dem menschlichen Auge und Geist erschliessen.

Es kann keinem Zweifel unterliegen, dass die grosseren Tiefen der Weltmeere eine eigene Tier- und Pfj-^hz^nwelt besitzen, die unter anderen G^K^zen leben, als sie auf der Erde unter anderen Luftdruck- und K|imaverhältnissen herrschen.

Ihre Erforschung wird daher zur Entdeckung neuer bisher unbekannter Na£>£5Jsetze führen und unser naturwl ssenschaft 11 ches Weltbild grundlegend ändern. Unsere Kenntnisse über chemisehe und physikalische Vorgänge unter ungeheuren Drii^einflüssen werden sich ergänzen und erweitern und die Erforschung der in grössten Tiefen lebenden Tiere und Pfps^zen wird auch unsere Kenntnisse über den statj^hen undorganfschen Aufbau von Lebewesen vertie­fen. Sie wird ferner allen Künsten und Wissenschaften neue An­regungen geben. ^

Die Erforschung und Auswertung der Tiefsee wird auch neue wi rtspmft 11 che Vorteile bringen. Es wird in der Zukunft dem menschlichen Geist gelingen, Einrichtungen zu schaffen, die eine grosszügige Ausbeute des Ti^r- und Pfanzenr^cjrtums der

WeItmeere

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