Kriegs- und Befitzstener-Zahlung.
Die Zahlung der K r i e g s st e u e r kann auch durch Kriegsanleihe erfolge». Die Kriegsauleihestücke sind jedoch nicht bei bei der Hebestelle, sondern bei der hiesigen Reichsbank einzultefern, woselbst Annahmebeschci- nigungen ausgestellt werden, die an der Hebestellc an Zahlnngsstatt abzugeben sind. Die V e s i tz st c u c r ist besonders zu entrichten.
Es wird dringend empfohlen, den bargeldlosen Verkehr zn benutzen und sich hierzu der Neber- weisung aus bestehenden Bank-, Postscheck- und Sparkassenkonten zn bedienen. Im Postscheckverkehr kann auch von Richtkotkkenlnhabern durch Zählkarte die Steuer ans das Postscheckkonto Nr. 8364 der Hebestette gebührenfrei cingczahlt werden.
Auf den Abschnitten wolle man stets die Nummer der Kriegs und Vcsitzsteuer-Veranlagung und den in der Kriegssteuer enthaltenen Zinsbetrag angeben.
Wer aus schnelle Abfertigung rechnet, wolle sich möglichst mit Dtenstbegiun zur Hcbcstelle begeben, da um die Mittagszeit starker Andrang eintritt und hierdurch längeres. Warten unvermeidlich wird.
Die Hebestelle befindet sich Barsnßergasse 6 und ist geöffnet vormittags von 8!4 bis 12 % Uhr.
Frankfurt a. M., den 19. Januar 1918.
Ncchnci-Amt.
Städtische Waldbahn.
Infolge der allgemeinen Brennstoffknappheit werden ab 1. Februar d. Js. an Sonn- und Festtagen nachmittags nur noch folgende Züge gefahren: Nach Isenburg: 12.48, 2.00, 3.00 usw. bis 11.00 abds. Ab Isen- bn»U: 12.20,1.28, 2.28 usw. bis 10.26 abds. Rach Schwan- tzei«: 12.20, 2.30, 4.00, 8.30, 7.00, 8.30, 10.00 abds. Ab SOW«»heim: 1.48, 8.18, 4.48, 6.16, 7.45, 9.15 abds.
Frankfurt a M., den 23. Januar 1918.
Die Direktion.
P f ä n d e r - V e r st e i g e r u » g.
Mantag, den 11. Februar 1918, vormittags 9 Uhr, wird mit der Versteigerung derjenigen Pfänder begonnen, welche im Monat September 1917 verfallen und weder» ausgelöst noch verlängert worden sind.
Die Verpfänder werden in ihrem eigenen Interesse dringend ersucht, die AnSlöskug oder Verlängerung der Bersastzeit von verfallener! Pfändern spätestens bis zum Freitag in der der Bersteigerrrng ooransgchcnden Wache bewirken zn wollen.
Die Berlüngerung der Versatzzeit derjenigen Pfänder, welche zur Versteigerung kommen, kann an den Nersteigernngstagen nicht mehr vorgenommen, und die Auslösung solcher Pfänder nur bei Aufruf der bc- trefsendeu Nummern im BerstclgernngSlokale, Holzgraben 28, zugelaffeu werden.
Die Persteigerniig findet zn den im Versteigern ngs- lakale anfgehängten Bedingungen statt, beginnt Montag. den 11. Februar 1918, vormittags 9 Nhr, und wird an diesem und den folgenden Tagen, soweit nötig, von 9—12 Nhr vormittags, fortgesetzt.
Zur Versteigerung kommen Montag, den 11. Februar 1918, und die folgenden Tage die Gold- und Silber- psänder Nr. 40 869 bis einschließlich 44 067.
Die sonstigen Geschäfte des PfandhauieS erleiden an den Versteigernnzstagen keine Veränderung.
Frankfurt a. M., den 16. Januar 1918.
Direktion des Pfandhauses.
Städtische M e t a l l - A » « a h m e st e l l e n.
Die Aunahmestelle in der Viktoriaschnle am Hohen» gollcrnplatz 98/97 wird am Samstag, den 19. Jannar 1918 vorübergehend geschlossen.
Beschlagnahmte Gegenstände ans Kupfer, Nolgutz, Messing, Nickel, Aluminium, Zinn, Neusilber usw^ außerdem freiwillig abzuliefernöe nicht beschlagnahmte Gegenstände aus den gleichen Meiallen, sowie Alt, metalle werden bis auf weiteres an folgenden Stellen entgegengenommen:
I. Branbachstratze 27 (Aluminium),'
II. Branbachstratze 33 (Hanshaltungsgegenstände und
Altmaterial),'
III. Ltcbsraucnberg 29 (Einrichtungsgegcnstände und
Altmaterial),'
IV. Franziusstratze 22, im Osthafen (Dachkupfer und
Blitzableiter).
Fahrradbereifungen werden in der Saistinel- stelle Wcdclgaffc Nr. 3 von jetzt ab nur noch Mittwochs »nd Samstags entgegengeuommen.
Sämtliche Snmmelstcllen sind geöffnet von 9 Uhr vormittags bis 3 Nhr nachmittags.
Frankfurt a. M., den 15. Januar 1918.
Tiefban-Amt. Städt. Materialienverwaltuug.
Oeffeutliche Mahnung zur Zahlung fälliger Steuern.
Unter Bezugnahme auf die bet Versendung der Steuerzettel gemachte Mitteilung über die von den Herren Ministern der Finanzen und des Innern v.r- fügten Aenberung des Mahnverfahrens, wonach an Stelle von Einzelmahnzetteln Mahnung durch Bekanntmachung erfolgt, fordern wir alle Steuerpflichtigen, welche mit der Zahlung der Stenern für das I. bis III. Vierteljahr 1917/18 noch rückständig sind und denen der Steuerzettel in der .Zeit vom 1. Dezember 1917 bis 1. Januar 1918 zngestellt worden ist, hierdurch auf. den Steuerrückstand bis znm 19. d. Mts. an die zuständige Steuer-Zahlstelle einznzahlen.
Nach Ablauf dieser Frist beginnt am 21. Mts. die kostenpflichtige Zwangsbeitreibnng. Bei Zusendung auf bargeldlosem Wege, oder durch die Post, hat die Einzahlung so rechtzeitig zu erfolgen (2 Tage vorher), baß der Betrag spätestens am 19. d. Mts. bei der Steuer- Zahlstelle Angegangen ist.
Frankfurt a. M., den 1.8. Januar 1918.
Siadt-Hanptkasse.
F e n e r w e h r - tk c b n u g e ».
Am Sonntag, den 3. Februar 1918, 8 Nhr vormittags, findet je eine U e b n n g der Feilerwehr der Stadtbezirke Ffm.-Obcrrad, Niederrad, Seckbach, Berkersheim, Eüenhctm, Eschersheim, Ginnheim, Hansen, Heddernheim, Riederursel, Praunheim, Preungesheim, Rödelheiru und Bonamcs statt. .
Frankfurt a. M., den 21. Januar 1918.
Magistrat — Feuerlöschpolizei.
Städtische Gewerbcschnle.
Ostern 1918 soll, unter der Voraussetzung genügender Beteiligung, ein neuer dreisemestrigcr Tagesnnterricht für technische Zeichnerinneu eröffnet werden.
Anmeldüngen dazu werden von jetzt ab in der Schulkanzlei, Moltke-Allee 23, entgegengeuommen, • woselbst auch Lehrprogramme zn haben sind.
Der Direktor.