Posten gespart werden konnte, haben ergeben, dass eine weitere Einschränkung! den Bestand des Museums schwer - schädigen müsste. Die Beamten und Angestell­ten des Museums sind seit dem Kriege an Zahl fortwährend reduziert ( siehe die Aufstellung am Schluss), den wenigen verbleibenden Kräften ist eine fast unerträgliche Ar-peitslast aufgeoürdet worden. Sin weiterer- Rückgang an - Beamten und Angestellten müsste eine schwere Schädigung der - Sammlungen bedeuten. Es verdient hervorgehoben zu werden, dass alle Angestellten, ob- wohl sie schon einmal Jahrs lang (1320/01) nur vier Stunden beschäftigt werden konnten, obwohl in dieser Zeit kaum die allerdrückendste Not durch .fortwährendes Erbitten neuer Extraspenden von ihnen ferngehalten werden konnte, nach besten Kräften geholfen haben, weil es,galt, das Museum zu retten.Die .hohen Ausgaben für Reizung und Beleuchtung sind aufs äusoerste eingeschränkt worden und werden nach Möglichkeit weiter eingeschränkt werden; nur an wenigen Tagen wurde das Museum geheizt, un die Vorlesungen und Vorträge für Studenten und Mitglieder* zu ermöglichen und die Sammlungen nicht verderben zu-' lassen. Im übrigen wurden die Angestellten in wenigen, durch Ofen notdür-ftlg^arwürten Raumen zusaramengedrangt. Die Kosten für die Veröffentlichungen - aber darf die Gesellschaft nicht noch mehr herabdrücken. Ganz abgesehen davon, dass durch den eingesetzten Betrag nur ein ganz kleiner Tel 1 der -wirklichen Kosten gedeckt wurde der grossere Teil wurde , durch,Sxtraspenden begüterter Freunde der Gesellschaft, durch Schenkungen von Kliches, Papier, Druck kosten usw. aufgebrachthandelt - es sich - ein­mal m eine Lebensfrage für die Gesellschaft selbst, für' die der »Bericht« eine ausserordentliche -herbekraft besitzt, dann aber um .die Frage, ob die Sei;e.:enbergisehe , Bibliothek' .und ihr lausch verkehr-, -damit aber? zugleich 0 ie Aroeitsmcglichkeit - der naturwissen"chaftlicken Fakultät der Univerr tut aufrecht erhalten- bleiben soll oder nicht. Denn die Se h ck e nbergi n ehe ilatupiu rächende Gesellschaft bringt durch den Tausch.mit ihren Zeitschriften] nicht weniger als 50% aller laufenden Zeitschriften herein ( 700 von.1400);