r?o. t) o *7 ^ n
Die Sencker.bergische Naturfcrsehende Gesellschuft bezieht sich auf ihre. ausführli cheh Darlegungen, die sie am 4. Juli 1922 dem Magistrat übersandt hat und worin sie eingehend üb'-r ihre Tätigkeit und über die. zur Verfügung stehenden Mittel gesprochen hat. Sie hat die Werbetätigkeit, die schon in den Jahren 1919 bis 1921 mit grosser Kraft durchgeführt werden war, noch weiter gesteigert und es dadurch erreicht, dass sie heute die stärkste wi ssenschrftliche-' Gesellschaft der ganzen Erde ist. Über 11 000 Mitglieder (gegen 5800 im Herbst 1921) bestreiten heute im wesentlichen die Einnahmen der Gesellschaft . die sich im Augenblick (Mitte Dezember 1922) auf etwa I.I. 6 000 000.- belaufen, einschliessl.1 ch einiger grösserer Spenden aus dem Auslände, die zunächst nur für das J? hr 192:5 gegeben worden sind. Die Mitgliedbeitrnge aus Frankfurt a. M. belaufen sich auf 1, 800 000, wobei ausser der erheblichen Steigerung der Mitgiieöerzahl auch die Erhöhung des Mitgliedbeitrages von 50 auf 100 Mark zu berücksichtigen . ist; diese 1 800 000 Mark sind in dem obigem Betrag von 6 000 000 einbegriffen. Cb die Geeellsch:ft auf weitere Einnahmen im Jahre 1923 rechnen kenn, und in welcher Hohe diese eingehen werden, steht vollkommen dahin.
Noch schwerer sind die Ausgaben der Gesellschaft'zu schätzen. Nach dem gegenwärtigen Stande belaufen sich allein die Ausgaben für Löhne und Gehälter, deren weitere Steigerung verauegesehen 'werden rinso, auf etwa 8 500 000, die Kosten für das Papier allein,•das zur mer-stel1 uro des Berichts verwendet wird, auf eine weitere Million, sodass unter Berückstchti gung der ständig steigenden Kosten für Heizung, Beleuchtung, Reinigung, Fracht und Porto,, ferner für die Veröffentlichungen usw. die Gesamtausgaben eine Höhe von mindestens 12 Millionen erreichen, wovon für die Bereicherung
des Museums