Taxis* sehe vermögen erlitt aber keinen Pfennig Sinbuse. Seine Ma­jestät geruhte als merken ung dieser hervorragenden Leistung meinen Vater in den eriwibllchen Preiher^Ttand zu erheben,und mit dem (»rosskreuz des Franz-Josephs-Ordons auszuzeichnen.

Im Deutsch-Französischem Kriege wurde Baronin von Erlanger für ihre üosx>italdiensto mit dem eisernen Kreuse belohnt »und Ih­re Majestät die Kaiserin August» hat ihr stets das grösste Wohl­wollen bewiesen.

Baron vor» Erlanger hing an der Vaterstadt mit warmer Anhäng­lichkeit , und brachte allem,was sich auf das Wohl des Gemeinwesens bezog,das lebhafteste Interesse entgegen.-Mit dem schönen Brunnen in der Kaiserstrasse,dessen Marmor er ans Schweden kommen liesstzüW hat er sich ein dauerndes Denkmal geschaffen.

Ich habe im Eingang dieser Skizze den alten Baron .1msehe1 Rothschild erwähnt.-Er hatte meinen Vater sehr gern,obgleich er ihm nie verzieh,dass er einer der Ersten war,die Eingriffe in das bis dahin von ihm allein beherrschte Gebiet gemacht hatten.- Wir besuchten den alten Greis,der gebrochen auf seinem Lehnstuhl am Fenster sass.- Die warme Frfthlingssonn« hatte den Spätschnee auf- geleckt 'smd schien fröhlich auf das weissgelockte Haupt des schwer- kranken Mannes,der übrigens seine geistige Frische noch voll be­wahrt hatte.-Bas herrliche Wetter draussen schien ilm zu freuen und zu beleben.-Lächelnd sagte er zu meinem Vater, in seinem Frank­furter Dialekt:“Siehst Du,Raphael,das Bischen Bonn* is mie liswer wie all mein Geld." Dann schien sr einen Augenblick nashzudenjcsn, und sieh rasch verbessernd fügte er hinzu:"Nein,doch nicht".-Weni­ge Wochen darauf trat er <ie grosse Reise an,aber weder Bonns noch Geld konnte er mitnehmen.

Obgleich mein Vatgr in denselben Ideen erzogen werden, war,