sich oft bitter darüber beklagt,wie sehr man ihm seine Politik durch sentimentale Rücksichten oder elf er süchtige Intriguon er­schwere.-Was uns ferner noch mehr am Ausbruch dieses Krieges zweifeln Hess,waren die ‘Sympathien welche mn in Frankfurt für Oesterreich hegte «nd die allerdings wohl hauptsächlich dieser Sympathie entspringend© Mb«rseug'Wg-dass dis Oestsrrcishische Armee eins ungleich stärkere und besser geführte sei wie die Preuasisch©»und dass Preussen es nie wagen werde Oesterreich an- sugreifen.- So hatte sich denn auch Frankfurt entschieden auf die Seite Oesterreichs geworfen,trotzdem mein Vater in manchen warmen Debatten mit leitenden Persönlichkeiten (Senator Bemua war sein ßegenschwieger) sich gegen einen solchen schritt aus- sp rach, und in treffenden Worten den Herren erklärte;*Ein kleiner Staat müsse sich an der Wand herdrücken".

Hach beendetem Kriege wollte Ocneral Kanteuffel der Stadt Frankfurt eine erdrückende Kriegs -Entschädigung aufbürden. * Der Verwendung meines Vaters ist es gelungen,dieselbe ab zutrend en, und schliesslich hat meine Vaterstadt bei der Neugestaltung der Dinge unendlich gewonnen:"Ende gut,Alles gut".

Es würde über den Raum dieser Notiz hinausgehen*wollten wir alle bn-smeruarrng« nennen,welche das Hand Erlanger unter der Lei­tung meines Vaters gemacht,oder in welchen es mitgewirkt hat.-Ich habe nur diejenigen erwähnt,welche insofern von allgemeinem Inte­resse sein mögen,als sie einen Einblick ln die damaligen Verhält­nisse oder Ereignisse geben.

Diesem Ideengange folgend möchte ich von der ersten Aegyp- tisehen Anleihe sprechen,welche im Jahre 1668 von Herrn Oppenheim (ebenfalls einem Frankfurter)abgeschlossen worden ist,und mit de­ren Unterbring’mg mein Vater betraut war.- Ich muss vorausschi-

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