Persönlichkeiten zngespitzt worden.-Die Verstimmung erreichte ihren Höhepunkt durch die Be.ibun^en,welche der von Preusacn »uid Oesterreich gemeinschaftlich geführte Peld&ug An Schleswig-Holstein mit sich brachte.-Bism&nk äusserte sich mit grosser Offenheit hierüber.-Tie lebhaft erinnere ich mich eines Vorgangs aus
de -w Gommer 1665 in Baden-Baden,wo damals auch Ihre Majestäten der
König und die Königin von Pr&usso» weilten digst empfingen. -LismarLc traf meinen Vater
tmd meine Eltern gnä- in der Lichtenthaier
Allee und forderte ihn auf grösster Aufregung kam mein
seinen Spaziergang zu begleiten. In D
AAAa%K
Vater von diesem Spaziergarig zurück fe- y
sagte uns,üisiaaßfc habe ilim erklärt ^ jo könne es nicht weiter gehen. Entweder Freuason oder Oesterreich müsse Morr von Deutschland
werdenjdi den;wenn
o .Doppelherrschaft sei ein Ding der Unmöglichkeit gewor- dies nicht auf friedlichem Wege zu erreichen sei,so müsse
eben das "Schwert entscheiden.- Ehe Dicmank meinen Vater verliess bat er ihn ihm einen in Paris lebenden Deutschen Journalisten,
Herrn Be ckmrmn, vorzu s t eilon,mit dem er i!m vorher im OesxrÄch gese_ hon heilte*- Beckmann kam nach seiner Unterhaltung mit Bismaak zu »ms,und wir entdeckten zu unseren grössten Erstaunen dass Letzte
rer sich Herrn Beckmann gegenüber in derselben Weise wie zu meinem Vater ^eüussert hatte.- Wir haben nie verstehen können.warum Bismaick die» gethan hat,doch wird er jedenfalls seine guten Gründe dafür gehabt haben.- Auf die iiaa wohlbekannte Verschwiegenheit mei
nes Vaters konnte Btsmmöc zwar rechnen; aber Beckmann,in seiner Eigenschaft als Journalist »mo Vremuling konnte ihm doch nicht dieselben Garantien bieten.Ich nehme daher «oi,daus die Dittheilung zur Weitergabe bestimmt v/&r,unu dass BiL-.ra.rrk durch die Zuziehung des Herrn Beckmann unsere eventuelle Verschwiegende 11 zu corrigi- rsn wünschte. - Wie dom auch sei,die Aeu3serungon kamen für uns
9