"Geschäft vor Vergnügen* war ihre Loos*ing.Wenn sie auch nicht so weit gingen,wie der alte Heine in HaFämrg,der von seinem Hoffen Heinrich in Paria sagte:*Wenn er Etwas gelernt hätte»so hStt* er nicht gebraucht zu schreiben Pusher«,so betrachteten sie doch das Studium der Lateinischen i tnd Griechischen Hp rache als Zeitverlust, und wählten für ihre Kinder lieber Hchulen wo lebende fremde Spra­chen, Rechnen,Buchhaltung und dergleichen gelehrt wurden, ho wur­de der iungs Raphael in die vortrefflich© heimle von Br Hess ge­sandt, und er war klug genug für sich daraus den grössten Vortheil Lu ziehen.-Br Hess sagte seinen Schülern,wenn sie nicht lernen wollten:"Ihr seid betrogene Betrüger,Ihr betrügt Euere Eltern um das Schulgeld und Auch um das wissen".-Bas merkten sich die tüch­tigeren seiner Schüler,Md zw denen gehörte unbedingt der jung© Erlanger.-Er hatte für Alles Talent»nur nicht für das Zeichnen.- Eines Tages sah der Zeichenlehrer seinen Schüler in der stunde statt zu zeichnen, schreiben.-Zürnend nahm er das Blatt,las es,und mit veränderter Mine sagte er: Erlanger,wenn Du in der Literatur- Stunde so gut zeichnest»wie Du in der Meinen dichtest,so will ich mit Dir zufrieden sein.«

Früh entwickelt trat der Junge Erlanger aas der Schule,ein hübscher Mensen mit schwarzgelocktem Haar,feingeschnitten©^Hase, und blauen dis Wahrheit suchenden Augen,welche rasch,mit dem ers­ten Blick©,die Gedanken Anderer zu lesen wussten.- Physisch und geistig von der Katar begabt,war er ein guter Heiter,hatte Freud» an der Musik(schon im Jahre 1686 erschienen bei A.Fischer in Frank­furt Musikstücke von Raphael Erlanger für Guitarre,den Hellenen gewidmet) Md schwärmte für Literatur.-Gewandt mit der Feder flnd«r sich manches hübsche öedichtchen in den bcleferistischen Blattern Frankfurts,namentlich wahrend der Jugendjahre Erlangers. -Aber vor